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Interssantes kurz notiert
Rückschau IPA Herbstreise
Die IPA Reise zum Semmering war trotz Dauerregens während
der Anreise, nach den Aussagen der Teilnehmer ein großer Erfolg.
Am zweiten Tag wurde die Gruppe von einem örtlichen Reiseführer
übernommen, der in seiner steyerischen Gelassenheit die Schönheiten
und Sehenswürdigkeiten humorvoll aber trotzdem competent erklärte.
Am Abend wurde noch kräftig das Tanzbein geschwungen bevor
wir am dritten Tag bei strahlendem Sonnenschein die Heimreise antraten.
Rückschau: IPA Wanderung zum Ahornboden im Karwendel
(wd) Ungefähr achtzig unentwegte Mitglieder der IPA-Verbindungsstelle
Berchtes gadener Land machten sich am Sonntag, den 07.08.11, zu
einer Wanderung zum Ahornboden im Karwendelgebirge auf den Weg.
Als sie die Omnibusse am Fort bildungsinstitut der Polizei bestiegen
war der Himmel über Ainring grau, aber die Sonne hatte sogar
ein Wolkenloch gefunden, um den Staufen zu beleuchten. Doch die
deshalb aufkeimende Hoffnung auf einen Tag mit einem wenigstens
andeutungsweisen Sommerwetter musste schon am Irschenberg begraben
werden. Es schüttete wie aus Kübeln — und das hielt
den ganzen Tag über an. So war von der an sich wunderschönen
Landschaft an der jungen Isar hinauf zum Sylvensteinspeicher und
dann weiter am Rissbach entlang nach Hinterriss nicht viel zusehen.
Die Berge hatten sich hinter dicke graue Wolken zurückgezogen
und die Regentropfen an den Scheiben der Busse trübten die
Aussicht noch mehr. Auf dem weiten Plateau des Großen Ahornbodens
trieften die Bäume vor Nässe und die Tiere der zahlreichen
Herden von Milchkühen standen mit hochgezogenen Rücken
lustlos herum. Nur ihre Glocken waren genau so hell zu hören
als schiene die Sonne.
So war es kein Wunder, dass der Eine oder Andere der Ausflügler
statt des Fußweges zur Eng Alm den überdachten Kutschwagen
nutzte. Die anderen hüllten sich in mehr oder weniger regendichte
Kleidung oder verkrochen sich unter Schirme und wanderten die wenigen
hundert Meter zum Engalm Wirtshaus. Dabei ließen sich die
Almhütten bewundern, die mit ihren aus mächtigen Baumstämmen
gefügten Wänden hier schon seit mehr als hundert Jahren
Wind und Wetter trotzen. Zur Straße hin liegen die Wohnräume,
die heute meist schon komfortabel ausgebaut sind, und nach hinten
sind die Ställe gelegen. Die Alm wird seit etwa zwei Jahrhunderten
von einer Genossenschaft mehrerer Bauern bewirtschaftet. In der
gemütlichen, teilweise neu ausgebauten Eng Alm konnte man dann
zusammensitzen und kam nur noch von innen mit eventuell hochprozentiger
Nässe in Berührung. Einige ganz Unentwegte allerdings
machten sich nach dem Mittagessen sogar auf den Weg zur Bins-Alm,
getreu dem Motto, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte
Kleidung gibt.
Auf der Heimfahrt ließen die Farbe und die Höhe des
Wassers in den Bach- und Flussläufen erkennen, dass die Niederschlagsmenge
wirklich enorm war.
Immerhin boten die stürzenden Fluten der Wasserfälle an
den steilen Bergflanken ein grandioses Bild. Und obwohl der Regen
nicht nachgelassen hatte, waren die Wolken nach oben gezogen und
gaben doch noch einen Blick auf die Bergwelt des Karwendels frei.
Insgesamt darf man sagen, dass der Regen nur äußerliche
Spuren hinterlassen hat und auf die Stimmung keinen Einfluss nahm;
selbst unsere Gäste aus Italien und den Niederlanden waren
guter Laune und nahmen die Unbill des Wetters mit Humor in Kauf.
Sicher ist es unnötig zu erzählen, dass es bei der Ankunft
in Mitterfelden nicht mehr regnete.
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