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Die Damen dominieren beim IPA-Gaudischießen 2017

Gaudischießen der IPA BGLWir führten auch in diesem Sommer wieder unser traditionelles Gaudischießen auf dem Schießstand der Feuerschützen-Gesellschaft Freilassing-Salzburghofen durch. Schützenmeister Wilhelm Prommersberger hatte sich wie immer einen Austragungsmodus einfallen lassen, der für alle Teilnehmer einen spannenden und humorvollen Verlauf versprach. Nachdem auch die IPA-Freunde von der Landesgruppe Salzburg mit einem starken Aufgebot unserer Einladung gefolgt waren, wurden Zweier-Mannschaften gebildet, wobei Wilhelm Prommersberger immer einem Salzburger einem bayerischen Schützen/in zuloste. Auf diese Art und Weise kamen 13 Mannschaften zustande, die dann gegeneinander antraten.

Wilhelm Prommersberger ehrt die Gesamt-Einzelbeste Annemarie Rainer (83 Ringe) und den Zweitplazierten Manfred Katterl (80) Ringe.Jeder Schütze absolvierte fünf Probe- und zehn Wertungsschüsse mit dem Kleinkalibergewehr auf die 10er-Ringscheibe. Geschossen wurde auf eine Distanz von 50 Metern. Die Betreuung von uns IPA Laien-Schützen übernahmen an jedem Schießstand Vereinsmitglieder der Freilassinger Feuerschützen.

Diese erklärten geduldig die Handhabung der Waffe und gaben professionelle Tipps zur Steigerung der Treffsicherheit.

Dass anscheinend die weiblichen Teilnehmer hierfür empfänglicher waren und die Ratschläge besser in die Tat umsetzen konnten, zeigte sich am Ergebnis.

Die Siegerinnen der Mannschaftswertung (148 Ringe) Hannelore Hartenstein und Sonja Hübner zusammen mit Wilhelm Prommersberger.Die Bayerische/Österreichische Mannschaftswertung gewannen nämlich Hannelore Hartenstein und Sonja Hübner vor Friederike Frahammer und Anna Philippi.

Gott sei Dank kam hier wenigstens Manfred Katterl von den Salzburger IPA-Freunden auf den zweiten Platz und durchbrach damit die weibliche Phalanx.

So konnte nach der Siegerehrung doch noch einträchtig in gemischter Rund gefeiert werden.

Wir bedankte uns abschließen bei Wilhelm Prommersberger und seinen Helfern für die hervorragende Organisation und brachten zum Ausdruck, dass wir uns schon auf das Schießen 2018 freuen.

Die Bilder zum Gaudischießen sind in unserem Album zu finden.


IPA Wandertag nach Innsbruck

Am Sonntag, dem 24. September starteten wir schon in aller Früh mit 60 erwartungsvollen Teilnehmern in Richtung Innsbruck. Das Tages-Programm hatten Johann-Peter Holzner (Leiter des Fortbildungsinstitutes der Bayer. Polizei) und seine Lebenspartnerin, Brigitte Gitzler, ausgearbeitet. Sie führten uns auch, in zwei Gruppen aufgeteilt, durch die verschiedenen Stationen.

Zuerst besichtigten wir das Tiroler Panoramamuseum am Bergisel mit seinem Riesenrundgemälde aus dem Jahre 1896, das der Maler Michael Zeno Diemer in nur drei Monaten fertigte. Es zeigt auf über 1000 Quadratmetern eindrucksvoll die Ereignisse von 1809 aus dem Tiroler Freiheitskampf gegen Franzosen und Bayern.Bergiselschanze Innsbruck

Nächste Station war die durch die Vierschanzentournee bekannte Bergiselschanze. Hier konnten wir aus der obersten Startluke, in schwindelerregender Höhe, den Blick nach unten wagen. Makaber dabei ist, dass man hier direkt auf einen Friedhof blickt. So eingeschüchtert verzichteten wir dann auf einen Sprung.

Das anschließende Mittagessen im Augustiner Stiftskeller wurde stimmungsvoll und stilecht von einem Musikantentrio umrahmt. Manchen von uns gefiel es dort beim Schunkeln so gut, dass er vielleicht auch den anschließenden Stadtrundgang und die Besichtigung der Hofkirche vergessen hätte.

Stadtrundgang InnsbruckDann hätte er jedoch verpasst, wie unsere beiden Stadtführer zur Hochform aufliefen und uns eindrucksvolle Geschichten aus dem Leben und Wirken Kaiser Maximilians I erzählten.

Nach so viel Kultur und historischen Erläuterungen beendeten wir diesen wunderbaren Tagesausflug bei Kaffee und Kuchen im Hotel Maria Theresia in Hall.

Vor der Rückfahrt bedankten wir uns bei unseren beiden "Geschichtsprofessoren" für diesen erlebnisreichen und kurzweiligen Tag mit einem kleinen Geschenkkorb.

Bilder vom IPA Wandertag sind unter https://photos.app.goo.gl/foJpUDS1e7YY9bov1 zu finden.

Die Ausflugsgesellschaft der IPA BGL




IPA Grillfeier im BPFI

Die bewährte BPFI-Band spielte heiß auf bei der GrillfeierFröhlicher Grillabend bei der IPA

Zur geselligen Grillfeier trafen sich in alljährlicher Tradition über 70 Mitglieder der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land in der Kantine des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring.

Durch die flotte Musik beschwingt tanzten die Gäste fröhlich übers Parkett, die Kantinenpächterin bot allerhand Schmankerl vom Grill und so herrschte an diesem Abend viel gute Laune.


IPA-Grillfeier 2017


Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe zeigte sich in seiner kurzen Begrüßung erfreut über das erneut zahlreiche Erscheinen an diesem äußerst beliebten Termin im IPA-Jahreslauf.








IPA-BGL zu Gast in Leipzig

Als wunderbarer Geheimtipp unseres Schatzmeisters Harry Klotz entpuppte sich unsere diesjährige Reise nach Leipzig und Naumburg. Harry hatte alles akribisch geplant und zusammen mit den Freunden der Verbindungsstelle Leipzig perfekt organisiert. Dass er sogar Petrus mit seinem Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen beeindrucken konnte, zeigten fünf Sommertage vom Feinsten.

Wir fuhren mit einem Bus der Firma Hogger und unserem "Stamm-Chauffeur" Heino über die A 8 und A9 in Richtung Leipzig. Für die entsprechende Urlaubstimmung bei allen 40 Reiseteilnehmern sorgte, wie immer bei unseren Ausflügen, das obligatorische Sektfrühstück.
IPA-Reisegesellschaft aus dem Berchtesgadener Land

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Best Western Hotel Windorf am südlichen Stadtrand von Leipzig. Nach dem Check-in und einem hervorragendem Abendessen,bei dem uns die Schatzmeisterin der Verbindungsstelle Leipzig, Marlis Zschäpe, kurz den Ablauf der Stadtbesichtigung erläuterte, war ein Spaziergang am Cospudener See, einem 400 ha großen Publikumsmagneten des Leipziger Neuseenlandes, geplant. Wir wollten uns mit dem Bus hinfahren lassen und dann später die 1,4 km zurück zum Hotel zu Fuß gehen. Da aber die Hinfahrt zum See, auf Grund von Navigationsschwierigkeiten, zu einer vorgezogenen Stadtrundfahrt wurde, zogen es die meisten vor, am See erst gar nicht auszusteigen, sondern gleich wieder zurück ins Hotel zu fahren. Sie vertrauten wahrscheinlich der von der Vorstandschaft bekanntgegebenen Rückroutenlänge (1,4 km) nicht. Dadurch verpassten sie einen wunderbaren, fast schon maritimen Sonnenuntergang am Cospudener See.

Stadtführung LeipzigAm nächsten Tag war die Stadtrundfahrt und eine erste Besichtigung Leipzigs eingeplant. Unser Stadtführer von der IPA-Verbindungsstelle Leipzig, Jürgen Fiedler, holte uns hierzu direkt am Hotel ab. Das überschaubare und kompakte Zentrum und Herz der Stadt, innerhalb der sie umgebenden Ringstraßen, präsentierte sich als wunderbar renoviertes Schmuckkästchen des Historismus und Jugendstils der Gründerzeit. Dabei half natürlich, dass die Innenstadt im 2. Weltkrieg wenig zerstört wurde. Die alte, prachtvolle Bausubstanz hatte zwar zu Zeiten der DDR stark gelitten und war buchstäblich verblasst. Nach der Wende aber wurde sie Schritt für Schritt aus dem Dornröschenschlaf wach geküsst und erstrahlt nun im alten Glanz.

Unsere Route führte uns unter anderem vorbei am Hauptbahnhof, der Leipziger Oper, dem Gewandhaus, dem Cityhochhaus, dem Zoo, dem Messegelände, dem Bundesverwaltungsgericht, dem schönen Gohliser Schlösschen, dem Schillerhaus und dem Bayerischen Bahnhof. Einem Zwischenhalt machten wir am Völkerschlachtdenkmal, wo uns eine kurze Zeit zur Besichtigung zur Verfügung stand. Die Rundfahrt führte dann weiter durch die Leipziger Vorstädte.
Hier waren wir überrascht von deren Entwicklung. Exemplarisch dafür ist Plagwitz, ein ehemaliges Industrieviertel. Dort wurden viele der heruntergekommenen Firmen-Gebäude und Gründerzeitvillen liebevoll restauriert und es entstanden in den spektakulären Industriegebäuden Büros, Wohnungen und Ateliers. Diese kreative Melange  von Kunst und Kommerz in altem Gemäuer ist heute eine der großen Attraktionen von Leipzig.
Unsere Rundfahrt endete wieder in der Innenstadt an der Thomaskirche. Von dort schlenderten wir zur Mädler-Passage, wo wir im historischen Auerbachs Keller reserviert hatten und dort unter Dr. Fausts und Mephistos Augen sowohl die vielen neuen Eindrücke als auch das herzhafte Mittagessen erst mal verdauten.
Bevor wir am frühen Abend mit unserem Bus wieder zurück ins Hotel gebracht wurden, blieb noch genügend Zeit zur selbständigen Erkundung der Innenstad.

Am nächsten Tag stand Naumburg an der Saale auf dem Programm.
Wenn man nach Naumburg kommt, dann meistens wegen des bedeutenden Domes mit der aus den Kreuzworträtseln bekannten Stifterfigur der Uta. Aber die Stadt hat viel mehr Historisches zu bieten; wird sie doch bereits um 1020 in der Merseburger Bischofschronik erwähnt.
Naumburg ist ein entzückendes Städtchen. Die gesamte Innenstadt hat wunderbare Straßen aus Kopfsteinpflaster. Während wir unter kundiger Leitung einer Stadtführerin vom Busparkplatz über den Rathausplatz durch die Gassen bis zum Dom schlenderten, hatten wir das Gefühl, eine vergangene und schöne Zeit zu spüren.

Im Dom selbst waren wir beeindruckt von der Baukunst des 13. Jahrhunderts. Der Dom zählt zu den berühmtesten deutschen Bauwerken des Mittelalters. Er ist eines der bedeutendsten Beispiele der Baukunst der späten Romanik und der frühen Gotik. Er ist Naumburgs Wahrzeichent. Weltbekannt wurde er durch seine Ausstattung, insbesondere die 1250 geschaffenen Werke des Naumburger Meisters: die Stifterstandbilder, den Westchor, die Kreuzigungsgruppe und die Reliefs der Passion Christi.

Nach so viel geistlichen Input stärkten wir unsere schwachen Körper im nahegelegenen Gasthof zur Henne. Anschließen unternahmen wir einen Verdauungsspaziergang an den idyllischen Weinbergen der Saale. Die Rückfahrt zum Hotel führte uns über das Schloss Neuenburg, einer Höhenburganlage über dem Ostufer der unteren Unstrut, etwa 11 km nördlich von Naumburg.

Am Freitag vertieften wir unsere Leipziger Innenstadt-Kenntnisse. Auch hier war wieder Jürgen, von unseren Leipziger-IPA-Freunden, unserer Stadtführer. Zusammen mit Marlis Zschäpes Mann, erläuterte er sehr amüsant sämtliche Sehenswürdigkeiten. Unser gemächlicher Bummel durch die Innenstadt war auch geprägt von den vielen, sehr lebendigen Passagen wie z.B . die Mädlerpassage, das Hansa Haus, die Handwerkspassage, Speckshof, Oelßners Hof und Barthels Hof. Diese vielen Passagen sind Leipzigs Markenzeichen.

Auch das Alte Rathaus, an der Ostseite des Markplatzes gelegen, beeindruckte durch seine Dominanz des gesamten Platzes viele unserer Reiseteilnehmer und diente als begehrtes Objekt für den ausgeschriebenen Fotowettbewerb.

Beim obligatorischen Besuch der Thomaskirche erfuhren wir interessante Details über das Wirken von Johann Sebastian Bach und den weltberühmten Thomanerchor.

Ansonsten machte Leipzigs Innenstadt uns gegenüber seiner Geschichte als Handelsstadt mit einer kaum überschaubaren Anzahl von Kaufhäusern, Läden und Märkten alle Ehre.

Den Abschluss unserer Innenstadtführung bildete das am Augustusplatz gelegene City-Hochhaus. Es wird wegen seiner Bauform von den Einheimischen auch gerne Weisheitszahn genannt.

Mit seinen 142 Metern Höhe und seinen 34 Etagen ist es das zweithöchste Hochhaus der neuen Bundesländer. Auf der Aussichtsplattform konnten wir in schwindelnder Höhe einen traumhaften Rundblick über Leipzig genießen und nochmals alle Stationen unserer Besichtigungstour von oben betrachten.

So erblickten wir auch im Norden das "Rosental", einen parkartig angelegten Teil von Leipzig. Hier beobachteten wir die letzten Aufbauarbeiten für das abendliche Open-Air-Konzertes des Gewandhausorchesters, an dem wir natürlich ebenfalls teilnehmen wollten.

Dieser Besuch am Abend war der absolute Höhepunkt unserer kleine Städtereise.

Zum Ende der Gewandhaussaison heißt es immer „Klassik airleben“ im Rosental. Das Konzert am Ende der Saison gehört traditionell den Leipzigerinnen und Leipzigern. Dreißigtausend und wir mittendrin, folgten der Einladung des Gewandhausorchesters. Alexander Shelley führte die Zuhörer als Dirigent und Moderator durch einen Streifzug quer durch die populäre Klassik. Auf dem Programm standen Werke von Komponisten wie Rossini, Mozart, Bizet und Gounod.

Als Solisten hatte das Gewandhaus in diesem Jahr die beiden Baritone Thomas Hampson und Luca Pisaroni eingeladen. Zwei absolute Stars, die auf den großen Bühnen dieser Welt zu Hause sind. Doch die Opernarien, die das Duo getreu dem Motto „No Tenors needed“ gestalteten, waren an dem warmen Sommerabend eigentlich nur Nebensache. Der Eintritt war schließlich umsonst. Während der Aufführung durfte – anders als im Konzertsaal – lebhaft geplaudert, Bier getrunken und herzhaft geschmaust werden. Das Mitbringen von Speisen und Getränken war bei diesem besonderen Open Air selbstverständlich gestattet. Auch wir hatten für das leibliche Wohl vorgesorgt und fühlten uns unter den fröhlich feiernden Leipzigern pudelwohl.

Am nächsten Morgen traten wir, noch beeindruckt vom Vorabend, die Heimreise ins Berchtesgadener Land an.

Zwischenstation machen wir in der Nähe der Oberfränkischen Stadt Hof in einem Dorf namens Mödlareuth. Mödlareuth erhielt auf Grund seiner jüngsten Geschichte auch den Beinamen "Klein Berlin". Es wurde ebenso wie sein großer Bruder zum Symbol der deutschen Teilung. In Mödlareuth gab es eine Mauer, aber keinen Checkpoint. über 37 Jahre lang war es auf legale Weise nicht möglich, die Grenze zu überschreiten, um von den einen in den anderen Ortsteil zu gelangen. Hier war Sperrgebiet auf der einen und "Schaulustigen-Andrang" auf der anderen Seite. Es war verboten, von Ost nach West zu winken oder zu grüßen.

Wir besuchten das dort errichtete Deutsch-Deutsche Museum. Es bezieht einen Abschnitt des tatsächlichen Grenzabschnitts ein. Das Museum gibt in seinen Ausstellungsräumen einen überblick über die Grenzsituation und die Schicksale getrennter Familien und Personen, die über die Grenze zu flüchten versuchten. Ausgestellt sind auch Fahrzeuge der Grenzbehörden beider Seiten. Der Freilichtbereich zeigt neben der tatsächlichen Grenzbefestigung exemplarisch weitere Apparaturen und Befestigungen, die in den verschiedenen Bauphasen eine überwindung der Grenze verhindern sollten.

Beeindruckt und froh darüber, dass dies schrecklich Zeit der Vergangenheit angehört, starten wir die letzte Etappe nach Hause.

Am Abend , wieder im Berchtesgadener Land angekommen, waren sich alle Reiseteilnehmern einig: Leipzig und Naumburg waren eine Reise wert!

Bilder zur IPA Reise sind auf unserem Bilderalbum abzurufen.




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