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Königsee mit Besuch aus Perth in Kanada

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
IPA-BGL holt Jahreshauptversammlung nach

Das Coronavirus bringt alles durcheinander, auch den Ablauf des Vereinslebens, und so konnte die bereits im Frühjahr fällige Jahreshauptversammlung der International Police Association (IPA) erst jetzt Ende September abgehalten werden. Eingeladen wurden die Mitglieder in das Gasthaus „Lederer“ in Saaldorf-Surheim, ist doch auch die eigentliche “Heimat“ der IPA, die Kantine des Fortbildungsinstitutes der Bayerischen Polizei, derzeit nicht zugänglich.

Im großen Saal des Gasthofes, der in Coronazeiten die Möglichkeiten genügenden Abstandes bietet, konnte Vorsitzender Reinhard Löwe deshalb zahlreiche Gäste begrüßen, von denen 32 wahlberechtigte Mitglieder waren. Sein besonderer Gruß galt seinen beiden Vorgängern im Amt, Joachim Stobbe und Anton Hartenstein, seinen Vorstandsmitgliedern und dem Dritten Bürgermeister der Gemeinde Ainring, Martin Strobl, der im Auftrag von Bürgermeister Öttl die besten Wünsche der Gemeinde überbrachte und das rege Vereinsleben der IPA lobte. Wegen der gleichzeitig angesetzten Gemeinderatssitzung ließ sich der Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim, Andreas Buchwinkler, entschuldigen. Reinhard Löwe stellte fest, dass die letzte Hauptversammlung bereits im April 2019 stattgefunden hatte, jedoch die turnusgemäße nächste und für den 17.04.2020 geplante aus den bekannte Gründen abgesagt werden musste. Nach der Begrüßung bat der Vorsitzende, sich für eine Gedenkminute für die im letzten Jahr verstorbenen Freunde zu erheben; traditionsgemäß wurde für jeden Toten eine Kerze angezündet.

Nach der durch Akklamation erfolgten Wahl des Versammlungsleiters – Hubert Inzinger – und des Protokollführers -Wolf Döring – folgte wie stets die Genehmigung der Tagesordnung und die Feststellung der Beschlussfähigkeit der Versammlung. Seinem Rechenschaftsbericht begann Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe mit der Darstellung der Mitgliederentwicklung; zurzeit gehören 351 Kolleginnen und Kollegen der IPA BGL an, dazu gibt es noch 3 Fördermitglieder. Im letzten Jahr verließen 5 Mitglieder die Verbindungsstelle, dagegen waren 12 Eintritte zu verzeichnen. 5 Freunde sind leider verstorben. Einen deutlichen Knick verursachte die Pandemie bei den Veranstaltungen, gab es 2019 noch 27 sportliche, kulturelle und gesellige Zusammenkünfte, so schrumpfte diese Zahl auf 8 in diesem Jahr. Trotzdem gab es genügend zu tun, so die Betreuung einer Besuchergruppe der Verbindungsstelle Neu-Ulm, die Teilnahme an Veranstaltungen der IPA Salzburg, das Anlegen von zwei Blumenrabatten in der Salzburger Straße in Mitterfelden und den Antrittsbesuch bei Bürgermeister Öttl in Ainring. Mit einem Dank an alle für das schöne und harmonische Jahr 2019 und die Verbundenheit im schweren Jahr 2020 beendete Reinhard Löwe seinen Bericht. Helmut Sann als Sekretär für Organisation führte die Aktivitäten im Einzelnen auf wie etwa die beiden Tagesausflüge nach Tirol 2019 und an den Starnberger See in diesem Jahr, die Reise ins Frankenland , die Nachtwächterführung in Laufen oder die Grill- und die Weihnachtsfeier. IIPA-Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe (links) ehrte bei der Jahreshauptversammlung Franz Aicher (mitte) für 50 Jahre treue Mitgliedschaft. Rechts Schatzmeister Johannes Klotz, dem von den Kassenprüfern eine professionelle Kassenprüfung bescheinigt wurde.nsgesamt waren es mehr als tausend Personen, die sich gemeinschaftlich an den verschiedenen Veranstaltungen trafen. Ebenso gut fiel der Kassenbericht von Schatzmeister Johann Klotz aus, konnte er doch einen fünfstelligen Habenstand vermelden; dazu wurde ihm vom Kassenprüfer Markus Leppertinger eine professionelle und hervorragende Kassenführung bescheinigt.  Die Berichte der entschuldigten Sekretärin für Öffentlichkeitsarbeit Tanja Weichold und der Beisitzerin Junge Gruppe Angelika Weber mit einem Überblick auf ihre Arbeit wurden vom Verbindungsstellenleiter verlesen. Nach diesen positiven Berichten war es verständlich, dass die Vorstandschaft einstimmig von der Versammlung entlastet wurde.

Insgesamt 7 Kollegen konnte Reinhard Löwe für langjährige Mitgliedschaft in der IPA ehren, so Martin Strobl, Bernd Koch und Karl Harant für 25, Lothar Ledermann, Alexander Wunderlich, Ernst Pauler für 40 und Franz Aicher für 50 Jahre.

Zum Abschluss der Versammlung wurde den Partnerinnen der Vorstandschaft, die, wie jeder im Vereinswesen Tätige weiß, viele Arbeiten unsichtbar im Hintergrund erledigen und Zeit und Mühe investieren, je ein bunter Blumenstrauß als Dank überreicht.

Im Bild: IPA-Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe (links) ehrte bei der Jahreshauptversammlung Franz Aicher (mitte) für 50 Jahre treue Mitgliedschaft. Rechts Schatzmeister Johannes Klotz, dem von den Kassenprüfern eine professionelle Kassenprüfung bescheinigt wurde.

Mehr Bilder unter in unserem Bilderalbum


Faschingsschießen bei der IPA

Moarschaft von Verbindungsstellenleiter Löwe holt sich den Sieg

Zwar gab es wegen der anhaltend frühlingshaften Temperaturen kein Eis, doch auch auf Asphalt war das traditionelle Faschings-Stock-Schießen der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land am Unsinnigen Donnerstag auf der Anlage beim EC Freilassing-Hofham eine große Gaudi.
Die IPA Berchtesgadener Land mit ihren Salzburger Freunden beim traditionellen Faschings-Stock-Schießen beim EC Freilassing-Hofham.

Die Sieger der Kostümprämierung von links: Margret Sann, Bernd Koch und Hubert Inzinger.In zwei Mannschaften zu je elf Personen traten die Faschingsjecken aus dem Berchtesgadener Land und von der befreundeten Verbindungsstelle in Salzburg gegeneinander an. Sie kämpften voller Gaudi, jedoch nicht minder ohne Ehrgeiz um den Sieg.

Am Ende hatte die Moarschaft des Verbindungsstellenleiters Reinhard Löwe die Nase vorne. In feuchtfröhlicher Runde fand in der Vereinshütte die Siegesfeier statt.

Stefan Hafner spielte auf seiner Ziach zünftig auf und Gottfried Schacherbauer vom EC Freilassing-Hofham betreute seine Gäste wie immer hervorragend, wofür sich Reinhard Löwe ausdrücklich bedankte.

Die österreichische Jury wählte dann noch die besten Kostüme.

„Das Ergebnis versinnbildlicht auch den IPA-Gedanken der Teilnehmer, nämlich Sicherheit, Lebensfreude und Schönheit“, so Reinhard Löwe mit einem Augenzwinkern.


Beim Weihnachtsessen an Bedürftige gedacht


IPA sammelt für guten Zweck – besinnliche Feier mit dem Ainringer Viergesang und
Weihnachtsgeschichten

Ainringer Viergesang
Eine besinnliche Weihnachtsfeier verbrachten rund 80 Mitglieder der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land am Freitagabend in der Kantine des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI).
 
Bei einer Sammlung mit dem Sparschwein kamen 330 Euro für ein Weihnachtsessen für bedürftige Bad Reichenhaller zusammen.
IPA-Mitglied Renate Luczak aus Bad Reichenhall organisiert mit dem Malteser Hilfsdienst dieses Essen in St. Zeno, berichtete Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe. Es sei leider nicht möglich, dass sie das Vorhaben persönlich vorstelle, weil sie in München sei und bei Sponsoren dafür werbe. „Es wäre eine nette Geste von uns, wir wir unsere IPA-Freundin diesbezüglich auch unterstützen”, so Löwe und schickte Willi Prommersberger an die festlich gedeckten Tische, wo er das Sparschwein füttern ließ.
Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe 
An diesen Tischen hatte der Verbindungsstellenleiter namentlich seine Vorgänger im Amt begrüßt, dies waren Joachim Stobbe und Toni Hartenstein, die Salzburger IPA-Freunde, „mit denen wir schon viele schöne Stunden verbracht haben”, seinen ehemaligen Chef und Institutsleiter des BPFI, Schorsch Lex, den jetzigen Hausherrn Leitenden Polizeidirektor Johann Peter Holzner.

Gemeinsam habe die IPA im Jahr 2019 bei 28 Veranstaltungen mit 880 Teilnehmern wunderschöne und erlebnisreiche Stunden „voller Nähe, Solidarität und Verbundenheit” verbracht, blickte Löwe zurück. Krönender Abschluss sei wie immer die Vorweihnachtliche Feier mit einem besinnlichen Teil von rund 45 Minuten. „Genießt diesen Teil, lasst eure Gedanken schweifen und denkt an den eigentlichen Sinn von Weihnachten als Fest der Geburt Jesus Christus.”Willi Prommersberger und Toni Hartenstein lasen humorige und besinnliche Geschichten

Dies war dann auch der Fall. In dem leicht abgedunkelten Raum leuchteten Kerzenlicht und zarte Lichterketten, die Mitglieder lauschten ganz leise geworden dem Ainringer Viergesang, der mit der „Altmühldorfer Weis” ins Programm hineinführte und im weiteren Verlauf Weihnachtslieder wie „Advent is a Leuchten” oder „In einer kalten Winternacht” darbot. Dazwischen lasen Willi Prommersberger und Toni Hartenstein mal gemeinsam, mal abwechselnd, humorige und besinnliche Geschichten.

Mit dem gemeinsam gesungenen Andachtsjodler endete der besinnliche Teil und Reinhard Löwe bedankte sich bei allen, die die IPA-Familie durchs Jahr begleiteten und unterstützten. Er bedankte sich bei den Vorstandskollegen und besonders den Ehefrauen, ohne deren engagierte Mithilfe ein derart umfangreiches Jahresprogramm wie auch diese Weihnachtsfeier nicht zu stemmen sei, bei der sie im Vorfeld wieder stundenlang die Dekoration liebevoll selbst anfertigten. „Ich würde mich freuen, wenn auch im kommenden Jahr wieder sehr viele von Euch unsere Angebote wahrnehmen”, sagte Löwe und schloss mit den Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest seine Rede. Der Abend klang bei Gesprächen gesellig aus.

Bilder im größeren Format

IPA Hüttentour im „Steinernen Meer

Ein Bericht von Klaus Schwendtbauer

Gemäß dem IPA-Solgan: „Servo per Amikeco“ konnte ich am 01.09.19 zwei Kollegen der Kölner Polizei hier in Bad Reichenhall begrüßen. Vorangegangen war die Kontaktaufnahme der beiden Verbindungsstellenleiter Dietmar Weiss (IPA Köln) und Reinhard Löwe (IPA Berchtesgadener Land).

Das Vorhaben:
Die beiden Kollegen, - inspiriert von vergangenen Besuchen in Berchtesgaden - hatten diesmal vor, eine gemeinsame Bergtour von Hütte zu Hütte im „Steinernen Meer“, einem einzigartigen Gebirgshochplateau in Berchtesgaden, zu unternehmen. Für Freunde einer mehrtägigen Hüttenwanderung genau das Richtige und ein lohnendes Ziel.

Die Tour sollte am Fuße des „Watzmann, 2.713 m“ mit einer Bootsfahrt über den Königssee nach St. Bartholomä, am Fuße der Watzmann-Ostwand (höchste Wand der Ostalpen)  beginnen. Von dort war geplant, durch die Saugasse in ca. 3,5 - 4 Stunden zum Kärlingerhaus, aufzusteigen. Mit seinem traumhaften Umfeld bildet es einen idealen Ausgangspunkt für zahlreiche Berg- und Wandertouren in die Umgebung.
Am Fuße des „Viehkogels, 2.158 m“, liegt die Alpenvereinshütte des DAV, (Sektion Berchtesgaden) auf 1.638 m Höhe in einer wunderschönen Senke oberhalb des Funtensees. Überregionale Bekanntheit hat der max. 5,5 m tiefe See durch seinen lagebedingten Kälterekord erlangt. Am 24.12.01 wurden dort durch die ansässige Wetterstation - 45,9 Grad gemessen. Die Kälteextreme erklären sich durch die topografische Lage des Sees der rings von Bergen umschlossen wird.

Nach der Übernachtung sollte dann zum Riemannhaus aufgestiegen werden. Die Unterkunft der DAV Sektion Ingolstadt liegt auf 2.177 m Höhe, auf der südlichen Seite des Steinernen Meers, oberhalb der österreichischen Talorte Saalfelden und Maria Alm. Das Haus wurde in der Ramseider Scharte erbaut und ist spektakulär eingebettet vom markanten Felspfeiler des „Sommerstein, 2.308 m“ und mächtigen „Breithorn, 2.504 m“. Beide Gipfel ragen links und rechts des Hauses senkrecht in die Höhe, prägen die Bergkulisse von Saalfelden am Steinernen Meer entscheidend mit und sind unter Kletterern Klassiker im Salzburger Land.

Am nächsten Tag sollte dann die Überschreitung zum Ingolstädter Haus erfolgen. Das Haus ist eine DAV Alpenvereinshütte der Sektion Ingolstadt in 2.120 m Höhe unterhalb des “Großen Hundstods“ (2.594 m) auf österreichischem Staatsgebiet gelegen. Es zählt zu den wichtigsten Schutzhütten der Berchtesgadener Alpen und ist Stützpunkt für Bergsteiger, die Überschreitungen oder Gipfelbesteigungen im Steinernen Meer unternehmen.

Ausklingen sollte die Tour mit dem Abstieg zur Wimbachgries Hütte (1.327 m) und der letzten Übernachtung. Die Hütte steht im hinteren Wimbachtal am Fuß der „Watzmann Südspitze (2.712 m). Dort am Ende des Tals bilden Watzmann im Osten, Hochkalter im Westen sowie die Abbrüche des Großen Hundstods im Süden eine beeindruckende Kulisse.

Und so startete das Unternehmen:

In einer ersten Kontaktaufnahme stellte mir Kollege Z. das Vorhaben vor und freute sich, daß ein Ortskundiger gefunden wurde welcher sich bereit erklärte, das Unternehmen zu begleiteten. Die Zimmer auf den Hütten wurden reserviert und der Tag der Anreise rückte mit dem 01.09.19 immer näher. Kurzfristig wurde ein Treffpunkt ausgemacht und es dauerte nicht lange da standen auf einmal 2 waschechte Rheinländer mit unverkennbarem Dialekt vor mir. Wir waren uns sofort sympathisch was bei einem Blinddate ja nicht immer der Fall ist und so führte uns unser gemeinsamer Weg bei sommerlichen Temperaturen erst mal in einen Biergarten, wo wir uns ausgiebig beschnupperten. Die Frage der Frage an diesem Abend war natürlich das Wetter. Eine in den Medien angekündigte Schlechtwetterfront kam dann auch mit der sprichwörtlichen Pünktlichkeit am Montag, dem Tag unseres Starts. Da das Zeitfenster und Vorhersage für den Dienstag Abklingen des Regens und Wetterbesserung versprach, entschieden wir einen Tag später gleich zum Riemannhaus aufzusteigen und den Tag daher anderweitig zu nutzen. Wir fuhren in meine Werkstatt in der ich Ihnen zeigte wie ich meine Felsen baue. Über die Fabrikationsstätte der Firma REBER (weltbekannte Mozartkugeln) in welcher wir uns gemeinsam mit süßen Schmankerl versorgten, gings dann direkt nach Salzburg zum Hangar 7 (am Airport). Er verfügt über eine Vielfalt an sehenswerten Exponaten & Ausstellungsobjekten aus dem Rennsport. Der Bau ist ein einzigartiges architektonisches Gesamtkunstwerk, Synonym für moderne Kunst und beheimatet eine große Sammlung an historischen Flugzeugen, Formel 1 Rennwägen, u.a. auch Sebastian Vettels RB9 mit dem er später Weltmeister wurde. Wer Glück hat kann dort auch Felix Baumgartners Kapsel bewundern, aus welcher er in seinem Stratosphärensprung aus fast 39 km Höhe sprang.
Soviel Input macht Hunger und so gings auf direktem Weg zum . Eine herzhaft-deftige Leckerei, die man beinahe als Kulturgut bezeichnen könnte und man sich bei einem Salzburg Besuch nicht entgehen lassen sollte. Ein Ministand, ca. 5 qm klein, welcher sich unaufdringlich in einer der vielen Durchgängen der berühmten Salzburger Getreidegasse befindet. Die Schlange vorm Grill ist genauso lang wie die Blicke der Kunden hungrig.

Inmitten des ganzen touristischen Trubels liegt hier nur ein paar Meter entfernt ganz unspektakulär ein Laden für Spirituosen mit Verkostungsmöglichkeit. Der “Sporer“, eine Likör- & Punschmanufaktur mit Kultstatus. Während der Festspielzeit trifft man hier schon mal gerne Prominente.
Durch die Getreidegasse gings dann zum Dom. Vor der einzigartigen Kulisse des Salzburger Doms wird der „Jedermann“, das Spiel vom Sterben des reichen Mannes jedes Jahr aufgeführt. Er ist fester Bestandteil der Salzburger Festspiele.
Von dort führt ein kurzer steiler Weg vorbei an der „Salzburger Festung“ hinauf auf den Mönchsberg, welcher ca. 70 m über der Stadt liegt und mehrere fototaugliche Ausblicke bietet. Unser Weg endete dann im „Augustiner Bräustüberl“. Seit 1621 versorgt dort das Müllner Bräu seine Gäste mit bestem, selbst gebrautem Bier. Was auserwählte Augustiner Mönche anno dazumal begannen, ist heute eine der größten Biergaststätten Österreichs.

Tags darauf fuhren wir dann nach Maria Alm und es konnte endlich losgehen. Startpunkt der Tour war ein Parkplatz (1.152 m) nördlich von Maria Alm. Die umliegenden Gipfel lagen zu diesem Zeitpunkt noch dick eingehüllt in einer kompakten Nebeldecke welche sich aber im Laufe des Tages aufhellen sollte.

Bild 1  wo gehts hier rauf möchte man fragen

Der Südwandsteig ist eine anspruchsvolle, recht steil exponierte Bergtour im felsigen Terrain am Südrand des Steinernen Meeres. Der Steig erhielt 2017 ab der Materialseilbahn ein sicherheitstechnisches Update, eine neue Seilversicherung und ist nur etwas für absolut schwindelfreie und trittsichere.

Den Aufstieg über den Weg Nr. 425 meisterten beide Kölner Kollegen sehr gut, denn neben ihrer Ausrüstung hatten sie auch noch genügend Getränke dabei. Sie sind extrem wichtig um den Körper nicht dehydrieren zu lassen und beugen dem Leistungsabfall vor. Die mittägliche Sonne brennt hier i.d.R. ohne Erbarmen in das südseitig gelegene, schroff-/ felsige Gelände. Nach rund 2 Stunden mit kurzen Trink- / und Fotopausen gelangten wir über einen Fahrweg zur Talstation der Materialseilbahn des Riemannhauses. Von dort zweigt man dann ab in den steilen, alpinen Steig. Ab hier ist Schluss für unerfahrene oder nicht trittsichere Wanderer. Denn rundum ragen fast senkrechte Wände empor und unwillkürlich frägt man sich, wo hier der schmale Weg weiter führt. Besonders ausgesetzte Stellen sind jedoch gut mit einer Seilsicherung versehen. Das Stahlseil an der Felswand wird dankbar ergriffen, wenn der Blick hinab für Gänsehaut sorgt. Rund drei Stunden wandert man so am Steig bergauf, bis man nach 1.076 Höhenmetern endlich das ersehnte Ziel, das Riemannhaus erblickt.

Bild 2   Aufstieg durch die Felswände, wo gehts da rauf möchte man fragen
Bild 3 am Seil festhalten schadet nicht, sonst wartet der ewige Feierabend

Bild 4  kurze Rast mit Blick auf Maria Alm und Sallfelden rechts

Wir gehen schneller, die letzten Reserven werden mobilisiert, zu intensiv ist der Duft aus der Küche den der Bergwind talwärts in unsere Nasen weht. Oben angekommen sind wir erst mal im Stand-by Modus und genießen den einmaligen Blick in die Ferne, wo sich am Horizont, das Ganzjahresskigebiet des „Kitzsteinhorns, 3.203 m“, und die vergletscherte Hochfläche des „Großvenediger, 3.666 m“, (4. höchster Berg Österreichs)  befinden. Eingerahmt vom „Sommerstein, 2.308 m“, - an dessen grau rötlicher Süd-Westwand Kletterer mit „Terra Nova, verstecktes Land“ im 7. & 8. Schwierigkeitsgrad ihre Erfüllung finden – und „Breithorn, 2.413 m“, mit einer der längsten Routen in den nördlichen Kalkalpen. Beide bilden den Rahmen, den einzigartigen Blick und es ist wie in einem dreidimensionalen Film, wie in einem 3D-Kino, nix you tube, wir sind live und mittendrin dabei.
Nun erweist es sich von Vorteil, daß die Kollegen die Hütte schon frühzeitig gebucht hatten, denn nun kommen die Bergsteiger wie Ameisen aus allen Richtungen auf die Hütte zu und hüllten dieses in einen Hauch von Massentourismus. Dies bedeutet zwangsläufig auch stinkende Socken, mit Inbrunst schnarchende Bettnachbarn und der um 02:30 morgens unausweichlich, obligate Gang zum Klo. Hätte man sich bloß rechtzeitig den Weg dahin gemerkt. Übernachten auf einer Berghütte, ein Abenteuer für sich, auszuhalten nur mit Oropax und Asthmaspray. Wir haben aber Glück, wir sind nur 7 Personen im Zimmer, eine davon eine Frau. Ob das wohl gut geht ? Eine Etage höher liegen sie wie Sardinen in der sprichwörtlichen Dose. Im Stress des Massenbetriebs liegen bei manchen Hüttenwirten oft die Nerven blank, nicht so auf dem Riemannhaus. Jeder stellt sich brav an, das Essen hat Qualitätsniveau, Hausmannskost der gehobenen Gastronomie, es verleiht der Hütte die Aura einer Schmankerlinsel, inmitten des Steinernen Meers. Nach dem Essen genießen wir in gemütlicher Runde den gemeinsamen Abend und im Rausch der Zufriedenheit kriechen wir gg. 22.15 Uhr in unsere Hüttenschlafsäcke. Die Nacht überstehe ich nur mit Oropax, die ich so tief in meine Gehörgänge stopfe, so dass ich sie am nächsten Tag kaum noch raus bekomme.

Am nächsten Tag habe ich den Traum der Nacht noch im Gesicht, als es mich wie magisch auf die Terrasse zieht. Im Tal liegt ein Nebelmeer und die Sonne beleuchtet eine grandiose Kulisse.

Bild 6

Ein Anblick der sich auf unsere innere Festplatte brennt, er ist wie Hormon-Yoga für die Wechseljahre aber wir müssen weiter. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, Ziel ist das Ingolstädter Haus. Der landschaftlich eindrucksvolle Weg, entlang der südlichen Randgipfel ist ein stetes auf und ab und erreicht bei 2.309 m, seinen höchsten Punkt, mit herrlichem Panoramablick. Dieser lohnende Höhenweg, der, obwohl  Sommer ist, z.T. noch mit Schneefeldern bedeckt ist und die beiden Sektionshäuser der DAV-Sektion Ingolstadt verbindet, ist unser nächstes Ziel. Auf unserem Weg passieren wir Breit-/ Mitter-/ und „Achselhorn, 2.467 m“, ehe wir am Fuße der „Schindelköpfe, 2.357 m“, unser zweites Etappenziel sehen.

Wir beeilen uns, denn die Bänke auf der westseitigen Terrasse scheinen noch nicht alle belegt als wir näher kommen. Auch von hier wieder eine grandiose Aussicht. Während unser Blick hinüber zu den Loferer Steinbergen mit „Birnhorn 2.634 m“ und Ebersberger Kar ( im Winter eine tolle Skitour ) schweift, kommt auch schon die Bedienung und versorgt uns mit einem wohlverdienten Bier und Brotzeit. Wir fühlen uns wie im Kino, doch es ist Realität dort hoch droben. In der untergehenden Sonne und mit Blick auf den „wilden Kaiser“ genießen wir noch das eine oder andere Bierchen ehe uns die hereinbrechende Kühle der beginnenden Nacht in die Hütte treibt. Die Hütte ist wieder rammelvoll, man riecht es.Ob sich der eine oder andere die 3,- Euro für die Duschmarke sparen wollte, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Nacht dann wieder wie gehabt, ohne Oropax nicht auszuhalten.

Nach dem Frühstück Aufbruch zu unserem nächsten Etappenziel, die „Wimbachgries Hütte 1.327 m“. Sie liegt am Talende des Wimbachgries, 1.350 hm und wird eingerahmt von „Watzmann Südspitze, 2.712 m“, im Osten, „Hochkalter, 2.607 m“, im Westen, sowie die Abbrüche der „Palfenhörner 2.222 m“ im Süden. Eine beeindruckende Kulisse . Wir geniessen noch einmal das phantastische Panorama und gehen recht flach an den Hängen des Hundstods entlang bis zum Abzweig zum Kärlingerhaus. Hier steigen wir durch felsiges Gelände und nur durch Farbmarkierungen auf den Felsen markiert, hinauf zum „Hundstodgatterl, 2.188 m“, einem Sattel, östlich am Fuß des „Großen Hundstod, 2.593 m“, gelegen, welcher den Übergang vom Steinernen Meer ins Wimbachtal markiert. Hier war nochmal Ausdauer, Trittsicherheit und Orientierungssinn gefragt, denn wer hier oben bei einem Wettersturz in schlechtes Wetter mit Nebel, Regen oder sogar Schneefall gerät (auch im Sommer !) ist hoffnungslos verloren. Man hat hier oben keinen Handyempfang, keine Orientierung mehr, und kommt unweigerlich in Absturzgelände, da man die auf den Fels, - teilw. auf dem Felsboden - aufgepinselten Wegemarkierungen nicht mehr sieht.

Bei unserem Aufstieg war es aber trocken und Hinlangen gefragt, denn die bizarren Felsformationen erschwerten das Vorankommen. Wir wurden aber, als wir oben waren mit einem phänomenalen Blick auf die Watzmann Südspitze und das Panaromas des Steinernen Meers belohnt.

Aber es sollte nicht lange so bleiben, denn eine für den Abend angekündigte Schlechtwetterfront war im Anmarsch. Der Abstieg war anfangs geprägt durch hohe Tritte und ausgewaschenem Weg bis zur verfallenen Trischübelalm. Hier trafen wir dann auf einen Nationalpark Ranger der uns wissenswerte Infos über die Adler im Nationalpark berichtete. Aber wir mussten weiter, weiter absteigen zu unserem letzten Etappenziel der Wimbachgries Hütte die am Ende des Talschlusses liegt.

Außerdem kam die Schlechtwetterfront immer näher denn die umliegenden Gipfel waren schon in Wolken gehüllt. Als wir die gut besuchte Hütte betraten, waren wir froh rechtzeitig reserviert zu haben und hatten Glück noch einen Platz an einem der Tische zu bekommen. Kaum saßen wir, da fing es auch an schon zu regnen. Man kann auch sagen wir hatten riesen Glück. Glück dann noch einmal bei der Essensbestellung, wir bekamen nämlich die letzten 3 Schnitzel. XXL-Schnitzel, die es aufgrund ihrer Größe leicht ins Guinessbuch der Rekorde geschafft hätten.

Nach dem Frühstück ging es dann gemütlich auf einem Fahrweg 8 Kilometer und 700 Höhenmeter tiefer, wo uns dann ein Freund am Parkplatz Wimbachbrücke abholte.

Als Fazit kann man sagen, 5 erlebnisreiche Tage, ein landschaftlicher Hochgenuss mit atemberaubenden Ausblicken und eine tolle Hüttenwanderung, welche allerdings ein bisschen Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein wenig Klettergeschick erforderte. Beides hatten aber meine beiden Begleiter ja.

Klaus Schwendtbauer
www.felsgestaltung.com

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IPA Grillfeier im BPFI Ainring

IPA verabschiedet sich von Traudl und Maria

Blumen und Geschenk bei der jährlichen Grillfeier in der Kantine des BPFI

Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe mit den weiteren Mitgliedern der Vorstandschaft, Angelika Weber, Tanja Weichold, Johannes Klotz und Helmut Sann (von links), bei der Verabschiedung der beiden Kantinenwirtinnen Waltraud Tennigkeit (vorne rechts) und Maria Langwieder (vorne links)Seit ihrer Gründung im Jahr 1982 ist die Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land bei Waltraud Tennigkeit und Maria Langwieder in der Kantine des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI) regelmäßig zu Gast. Bei der diesjährigen Grillfeier vor kurzem hieß es nun Abschied nehmen von den beiden langjährigen Wirtinnen, denn sie verabschieden sich mit August in ihren wohlverdienten Ruhestand.

IPA-Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe bedankte sich im Namen der gesamten Vorstandschaft und vor allem aller Mitglieder bei den beiden für ihre herzliche Gastfreundschaft und die guten Kochkünste über all die Jahre hinweg.

Die jährliche IPA-Grillfeier war auch heuer wieder gut besucht. „Wir nehmen mit Wehmut Abschied”, so Löwe. Die IPA habe sich mit ihren Stammtischen, Grillfeiern, Weihnachtsfeiern und sportlichen Veranstaltungen in der Kantine bei „Traudl und Maria” stets gut aufgehoben gefühlt. Löwe übergab zum Abschied jeweils ein Geschenk, Blumen und einen Gutschein für einen IPA-Tagesausflug. Als Mitglieder würden die beiden Ainringer Damen künftg bei den Veranstaltungen dennoch weiterhin dabei sein.

Bei der Grillfeier im Gastgarten waren wieder viele IPA-Freunde anwesend, auch Vertreter der IPA-Landesgruppe Salzburg unter der Führung ihres Obmanns Kurt Walker mit Ehefrau sowie zwei italienische Gäste. Die BPFI-Band umrahmte die Feier bewährt mit Stimmungs- und Tanzmusik. Die Küche servierte eine Grillauswahl, die Damen der Vorstandschaft steuerten selbst gebackene Kuchen bei.

IPA-Ausflug nach Kufstein

Auch heuer hat die Verbindungsstelle der International Police Association des Berchtesgadener Landes unter der Leitung ihres Sekretäres Organisation, Helmut Sann, wieder einen wunderschönen, lehrreichen und erholsamen Tagesausflug unternommen. Ziel war diesmal das nordöstliche Tirol, rund um Kufstein.
Die erste Station führte die 42 IPA-Polizisten nach "Reith im Alpbachtal", bekannt als das schönste Dörfchen des Alpbachtals. In diesem Familien- und Blumendorf, bestaunen sie die aufwändigen Gärten und Parkanlagen. Das spezielles Ziel der Gruppe war allerdings das eigentliche Schmuckstück der Gemeinde, nämlich der 900 m² große Schaukräutergarten nach Hildegard von Bingen.
Die Schulmedizin kann vieles, doch bei so manchen Wehwehchen hilft bereits die heilende Wirkung von Kräutern. Damit das Wissen darüber nicht verloren geht und jeder daran teilhaben kann, haben die Reither Frauen des Hildegardvereins den ersten Kräuter- und Erholungsgarten nach Hildegard von Bingen in Reith im Alpbachtal eröffnet.

Die Teilnehmer des Ausflugs der International Police Association im Kräutergarten nach Hildegard von Bingen in Reith im Alpbachtal.
Der Garten dient neben der Veranschaulichung der Kräuterkunde auch als Erholungsraum mit einem Barfußweg und Massagepfad.
Eine besondere Überraschung hatte jedoch Helmut Sann sich noch für die Teilnehmer ausgedacht: Ein Sektfrühstück in Mitten der Blumenpracht, serviert von den Frauen der Vorstandschaft.
So gestärkt machte man sich auf zur zweiten Tagesstation, dem kleinen Ort Mariastein im Tiroler Unterland. Dort thront auf einem Felsen die schneeweiße Burg samt Kapelle. Erbaut im 14. Jahrhundert von dem Adelsgeschlecht der Freundsberger, wurde das Kirchlein nach einem Marienwunder im 18. Jahrhundert zur Wallfahrtskirche erhoben. Ziel der IPAler war hier das wunderschöne Madonnen-Bildnis in der reich geschmückten Gnadenkapelle, die über 142 Stufen zu erreichen ist. Auch der Fürstensaal und das Museum wurden besichtigt. Hier bewunderten die Besucher die Glanzstücke der Tiroler Geschichte: die „Tiroler Landesinsignien" mit Erzherzogshut und Zepter, gestiftet vom einstigen Landesfürsten Maximilian.
Nach so viel Kultur und spirituellen Eindrücken brauchte man wieder etwas "Handfestes". Das wurde den Ausflüglern im Traditionsgasthaus Auracher Löchl in Kufstein" geboten. Das Gasthaus ist bereits seit 600 Jahren eines der bekanntesten Gasthäuser Tirols.
Alles, was die Küchencrew zaubert, wird nach traditionellen Rezepten aus frischen, heimischen Zutaten zubereitet und kreativ angerichtet. Es soll nämlich nicht nur der Gaumen verwöhnt werden, sondern auch das Auge. Hochzufrieden mit dem Dargebotenem wurde im Anschluss das Wahrzeichen der Stadt Kufstein, die Festung Kufstein erobert. Sie zählt zu den imposantesten mittelalterlichen Bauwerken Tirols.
Den Ausflugstag lies die Gruppe bei kühlen Getränken auf der Griesneralm" inmitten des Kletter-, Wander- und Naturschutzgebietes Wilder Kaiser ausklingen.
Auf der Heimfahrt im Bus bedankte sich Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe bei seinem Sekretär Helmut Sann für die Organisation dieses tollen Ausflugtages und stellte ihm für die Zukunft, bei gleichbleibend guten Leistungen, sogar die Beförderung zum Generalsekretär in Aussicht. 

Bilder vom Tagesausflug sind im Bilderalbum zu finden

 

Jahreshauptversammlung 2019

Eine rührige und harmonische Gemeinschaft. IPA-Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Rückschau auf ein aktives Jahr.

Löwe führte auf, dass die IPA ein Benefizkonzert zugunsten der Zachert-Stiftung mit organisierte, einen kanadischen Kollegen bei seinem Besuch im Berchgesgadener Land betreute, an der Weihnachtsfeier der Kollegen in Salzburg teilnahm und dem BPFI-Förderverein einen Scheck in Höhe von 300 Euro übergab. Außerdem nahm Schatzmeister Johannes „Harry” Klotz an einer Fortbildung auf Schloß Gimborn teil. Zum Schluss dankte Reinhard Löwe allen Mitgliedern für ein „schönes und harmonisches Jahr”.

IPA Sekretär Organsiation Helmut SannWährend Löwe in seinen Ausführungen näher auf die größeren Veranstaltungen eingegangen war, ließ Helmut Sann, Sekretär Organisation, einige der kleineren Veranstaltungen noch einmal aufleben, unter anderem eine Bergwanderung auf den Högl.

Angelika Weber, Beisitzerin Junge IPA, sagte, sie sehe es als ihre Aufgabe, die jüngeren Mitglieder mehr einzubinden. Dies gelinge „mal mehr, mal weniger” fügte sie schmunzelnd an. Im vergangenen Jahr organisierte sie eine anspruchsvolle Bergtour mit Hüttenübernachtung.


IPA Schatzmeister Harry KlotzNach dem Kassenbericht des Schatzmeisters Johannes Klotz berichtete Kassenprüfer Manfred Lippert, der die Buchführung zusammen mit Markus Leppertinger geprüft hatte, von „sauber und klar verständlich geführten” Unterlagen.

Alle Ein- und Ausgaben sowie der Kontostand seien nachvollziehbar, die gesamte Haushaltsführung sei sparsam und vorbildlich, rechnerisch richtig und die Vereinsgelder würden zweckmäßig verwendet.

Lippert empfahl der Versammlung die Entlastung von Schatzmeister und Vorstand, der Beschluss fiel einstimmig aus.

Die Vorstandschaft ehrte, wie es der Brauch ist, bei der Jahreshauptversammlung auch langjährige Mitglieder.
Seit 25 Jahren dabei sind Anneliese Dietl und Peter Starnecker.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft gab es eine Urkunde für Walter Braun, Helmut Sann, Peter Schröter, Wilhelm Veith und Erich Pilger.

IPA Vorsitzender Reinhard LöweJahreshauptversammlung 2019 - EhrungenJahreshauptversammlung 2019 - EhrungenJahreshauptversammlung 2019 - Ehrungen

Nach kurzen Informationen zur diesjährigen IPA-Reise ins Frankenland und zum Tagesausflug nach Kufstein von Helmut Sann beschlossen Willi Prommersberger und Reinhard Löwe den offiziellen Teil der Versammlung. Bei gemütlichem Beisammensein klang der Abend aus.

Besinnliche IPA-Weihnachtsfeier

Volksmusik und Geschichten – Reinhard Löwe lobt Herzlichkeit und Zusammenhalt

Über 100 Mitglieder der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land kamen am Freitagabend in der Kantine des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI) zu einer besinnlichen, vorweihnachtlichen Feier zusammen. Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe ehrte Christian Kern aus Laufen für seine 40-jährige Mitgliedschaft.

IPA Weihnachtsfeier 2018IPA Weihnachtsfeier 2018IPA Weihnachtsfeier 2018IPA Weihnachtsfeier 2018IPA Weihnachtsfeier 2018

Kern durfte eine Urkunde entgegennehmen, die von Horst Bichl – dem Präsidenten der Deutschen IPA-Sektion – unterschrieben ist. Außerdem erhielt der Laufener die silberne Ehrennadel. Die Ehrung war eingebettet in den sehr festlichen und besinnlichen Rahmen dieser Weihnachtsfeier.

Nach dem Sektempfang begrüßte Verbindungsstellenleiter Löwe die zahlreichen Gäste. Besonders dankte er dem Ainringer Viergesang für die musikalische Umrahmung sowie den beiden Vorlesern Katja Hoffmann und Willi Prommersberger, die heitere und nachdenkliche Geschichten vortrugen.

Weiter hieß Löwe seine Vorgänger im Amt willlkommen, das waren Joachim Stobbe und Toni Hartenstein. Auch die Salzburger IPA-Freunde waren wieder nach Ainring gekommen, um gemeinsam mit den bayerischen Kollegen diese Weihnachtsfeier zu verbringen. Danke sage Löwe auch dem Hausherrn des BPFI, dem Leitenden Polizeidirektor Johann Peter Holzner und dessen Vorgänger Georg Lex.

Im Jahr 2018 habe die Vorstandschaft 33 Veranstaltungen organisiert mit 1131 Teilnehmern. Die Vorstandschaft bemühe sich, eine bunte Mischung aus Geselligkeit, Unterhaltung, Sport und Kultur anzubieten. „Bei all unseren Unternehmungen empfand ich sehr viel Zusammengehörigkeit, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Frohsinn“, so Löwe. Angelika Weber kümmert sich laut Löwe um Angebote für die jüngeren Mitglieder. Das IPA-Jahr 2019 sei schon wieder fast vollständig durchgeplant.Weihnachten sei eine besinnliche Zeit, in der über die Geburt Jesu aber auch über nahe stehende Menschen nachgedacht werde. In diesem Sinne dankte er allen Mitgliedern und der Vorstandschaft. Mit den Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest, viel Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und einen geselligen Abend beendete er seine Ansprache und es folgte ein weihnachtlicher, festlicher Abend mit vielen schönen Gesprächen.


Besuch aus Perth Kanada

Vom 16.09.2018 bis 18.09.2018 besuchte der Kollege Ken Turriff aus Perth in Kanada auf seiner Deutschland-Tour Berchtesgaden.

Uns erreichte diesbezüglich eine offizielle Betreuungsbitte über die Deutsche Sektion.

Dieser kamen Harry und ich als Vorsitzender gerne nach und zeigten Ken unsere Naturschönheiten.

Natürlich durfte bei diesem Besuch auch der Obersalzberg und das Dokumentationszentrum nicht fehlen.

Im Bild: Harry und Ken am Anlegesteg der Königsseeschifffahrt in Königssee.

 

Gaudischießen der IPA BGL

Ende August veranstalteten wir auf Einladung von Willi Prommersberger unser traditionelles Gaudischießen bei den Freilassinger Feuerschützen.

Willi loste diesmal wieder zwei Teilnehmer zu einer Mannschaft zusammen. Jedes Mannschaftsmitglied schoss 10 Wertungstreffer mit einem KK-Gewehr auf die 10er Ringscheibe.

Bei dieser vollends gelungenen Veranstaltung, an der auch wieder viele unserer lieben Freunde von der Landesgruppe Salzburg teilnahmen, erlangten die nachfolgend abgebildeten

Teams die Plätze eins bis drei.

Wir bedanken uns bei Willi und seinen fleißigen Helfern für diese äußerst gelungene Veranstaltung.

Gaudischiessen der IPA BGLGaudischiessen der IPA BGLGaudischiessen der IPA BGL



IPA BGL im Ainringer Moos

Bei unserer Führung mit der Feldbahn im Ainringer Moos am 13. September erfuhren wir von Walter Soraruf, dass das Ainringer Moos ein sehr langsam gewachsenes Niedermoor ist.Mit der FEldbahn durch das Ainringer Moos

Naturgeschichtlich, betrachtet, so Soraruf, hat das Ainringer Moos seinen Ursprung in der letzten Eiszeit (Würmeiszeit) vor ca. 12.000 Jahren. Das Eis schob sich damals über den Högl-Rücken und fräste an dessen Nordrand eine Senke aus. Unter Einwirkung von Niederschlägen und Überschwemmungen durch die Quellen der umgebenden Hänge bildete sich ein Versumpfungsmoor. Abgestorbene Pflanzenteile – vor allem Schilf, Riedgräser, Sumpf- und Wasserpflanzen zersetzten sich nicht zu Humus, sondern vertorften Schicht um Schicht.

Wir erlebten an verschiedenen Stationen hautnah die Flora und Fauna des Ainringer Moors und bekamen von Walter anschauliche Informationen, die für uns alle faszinierend waren.

Nach so viel Kultur gab es im Vereinsheim der „Freunde des Ainringer Moos e.V.“ auch für unser leibliches Wohl noch allerhand köstliches.


IPA Bergtour 2018

Zweitägige Bergtour der IPA Berchtesgadner LandReinhard Rudolph von der KPI Traunstein organisierte eine wunderbare zweitägige Bergtour.

Sie führte uns von St. Bartholomä aus über die Saugasse zum Kärlinger Haus am Funtensee und von dort zur Wasseralm, wo wir übernachteten.

Am zweiten Tag stiegen wir über die Gotzenalm zum Königssee ab. Gedacht war diese abwechslungsreiche und anstrengende Tour in erster Linie für unsere jüngeren Mitglieder, was aber die älteren Semester nicht von einer Teilnahme abhielt.

Alle schlugen sich tapfer und waren mit unserem Guide Reinhard Rudolph sehr zufrieden.


IPA Tagesausflug zum Flughafen München

Beeindruckende Flughafenwelt - IPA unternimmt Ausflug zur Polizeihubschrauberstaffel und Rundfahrt beim Franz-Josef-Strauß-Flughafen

Beeindruckende 73 Meter ist er lang, 24. Meter hoch und er hat ein Startgewicht bis zu 560 Tonnen: IPA-Ausflug zum Flughafen MünchenEine Ausflugsgruppe der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land besuchte vor kurzem die Polizeihubschrauberstaffel und eine Rundtour beim Münchener Flughafen und hatte das Glück, das größte Passagierflugzeug der Welt, den A 380, aus der Nähe betrachten zu können.

Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe berichtet nach der Rückkehr von einem Ausflug mit beeindruckenden Erlebnissen. Mit dem Bus reiste die 55-köpfige IPA-Gruppe zum Münchener Flughafen an. Dort besichtigte sie zuerst die 1970 gegründete Hubschrauberstaffel. Sie gehört zur Bayerischen Bereitschaftspolizei und hat rund 100 Mitarbeiter. Alle Maschinen verwenden als Funkrufnamen Edelweiß mit einer fortlaufenden Nummer.

Acht Hubschrauber vom Typ „Eurocopter EC-135“ - einem der modernsten Polizeihubschrauber der Welt - sind bei der Polizeihubschrauberstaffel am Standort München auf dem Flughafen „Franz-Josef-Strauß“ und der Außenstelle in Roth eingesetzt. Die Polizeihubschrauber unterstützen ihre Kollegen am Boden mit High-Tech-Ausrüstung, wie zum Beispiel der Wärmebildkamera bei der Verbrechensbekämpfung, der Vermisstensuche, bei Katastropheneinsätzen und der Bewältigung besonderer Verkehrs- und Einsatzlagen.

Die Ausstattung umfasst im weiteren unter anderem GSM und SAT-Com-Satelliten-Telefon, ein FLIR-System (eine kreisstabilisierte Wärmebild- und Videokamera), ein Trakka-Suchscheinwerfer, eine hochauflösende Digitalkamera, eine Seilwinde (50 Meter, 230 Kilogramm Tragkraft), Doppellasthaken für Außenlasttransporte (maximale Belastung 1000 Kilogramm), Außenlöschbehälter „Bambi-Bucket“, die bei Waldbränden an schwer zugänglichen Örtlichkeiten regelmäßig zum Einsatz kommen, sowie das Lawinenverschüttetensuchgerät „Barryvox“ mit Klappschaufel, einen Notarztrucksack (ULMER KOFFER) und eine zusammenklappbare Rettungstrage. Je nach Einsatzlage wird die Ausrüstung individuell zusammenstellt.

Das fliegende Personal besteht in der Regel aus einem Hubschrauberführer (Piloten) und einem Flugtechniker. Diese sind Polizeivollzugsbeamte des gehobenen Dienstes. Pilot oder Flugtechniker können auch Angehörige des mittleren Dienstes sein, müssen aber nach bestandener Ausbildung zum Hubschrauberführer/Flugtechniker das Studium zur dritten Qualifikationsebene an einer der beiden möglichen Fachhochschulen in Fürstenfeldbruck oder Sulzbach-Rosenberg nachholen. Beim Einsatz der FLIR-Kamera (Wärmebildkamera) wird die Besatzung von einem dritten Besatzungsmitglied, dem EOS-Operator (Elektro-Optischer System-Operator), unterstützt, der keine fliegerische Ausbildung besitzt.

Die Ausbildung der Piloten und Flugtechniker findet an der gemeinsamen Flugschule der Bundespolizei und der Polizeien der Länder in St. Augustin bei Bonn am Standort der Bundespolizei-Fliegergruppe statt. Die EOS-Operatoren werden von der Polizeihubschrauberstaffel selbst ausgebildet. Alle Hubschrauber sind zwischenzeitlich auf blau-weiß umlackiert worden: die Kufen schwarz sowie die Außenseite des Höhenleitwerks leuchtend orange.

„Nach den interessanten Erlebnissen bei der Hubschrauberstaffen stärkten wir uns im Biergarten des Airbräus beim Mittagessen“, so Reinhard Löwe weiter. Mit circa 600 Sitzplätzen ist er Europas größter überdachter Biergarten mit Kastanien, Maibaum und rundem Wassertisch. „Man kann hier den Blick über das Munich Airport Center mit seiner modernen Architektur schweifen lassen und das rege Treiben am Flughafen beobachten.“

Danach ging es mit einer gebuchten Flughafen-Rundtour weiter im Programm, bei der die Gruppe den A380 aus der Nähe sah. „509 Fluggäste haben darin Platz. Die vier Triebwerke haben die Antriebskraft von rund 3.500 Autos“, berichtet Reinhard Löwe begeistert. Trotz seiner Größe sei es eines der leisesten und sparsamsten Flugzeuge. In 13 Kilometern Höhe ist der A380 mit einer Maximalgeschwindigkeit von 907 Stundenkilometern unterwegs. Die Passagiere sind sehr komfortabel auf zwei Decks verteilt. Dreimal täglich hebt das Flaggschiff der Lufthansaflotte vom Münchener Flughafen ab und nach Los Angeles, Peking und Hongkong.

Bei der anschließenden Vorführung zeigte die Flughafenfeuerwehr ihr Können. Die Feuerwehr des Flughafens München ist laut den Informationen auf ihrer Internetseite seit 1949 eine anerkannte Werkfeuerwehr und die größte Werkfeuerwehr in Bayern. Mehr als 250 Mitarbeiter seien in zwei Wachabteilungen aufgeteilt und verrichteten ihren Dienst auf den beiden Feuerwachen des Flughafens. Ebenso erfuhr die IPA-Besuchergruppe, dass jeden Tag 50 Feuerwehrleute im 24 Stunden Schichtdienst anwesend sein müssen. Die Feuerwehr verfügt über 43 Feuerwehrfahrzeuge, davon zehn FLF (Flugfeld Löschfahrzeuge) und 36 Sondergeräte.

Drei Staffeln mit je einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), dazu je nach Lage einer Drehleiter mit Rettungskorb (DLK), einem Rüstwagen (RW) oder dem Kleinalarmfahrzeug (KLAF) und einem Zugführer stellen den Gebäudebrandschutz beim Flughafen sicher. Für den Flugzeugbrandschutz stehen zwei Gruppen mit je vier FLF und einer Rettungstreppe zur Verfügung. Der Flugzeugbrandschutz wird ebenfalls von einem Zugführer geleitet. Zusätzlich besetzt die Feuerwehr einen Rettungswagen (RTW) und einen Einsatzleitbus (ELW1).

„Nach einem kurzen Einkehrschwung auf der Heimfahrt erreichten wir wieder gegen Abend unsere Abfahrtspunkte. Wir waren uns alle einig: Dies war ein toller Tag am Flughafen München“, so das Resüme des Verbindungsstellenleiters Reinhard Löwe nach der Heimkehr.

Einige Eindrücke sind hier zu finden.

Bilder vom Tagesausflug sind im Bilderalbum zu finden

Reges Vereinsjahr bei der IPA

Neue Beisitzerin kümmert sich künftig um Aktivitäten für die junge Generation.

Bilder der Jahreshauptversammlung in unserem Bilderalbum

Mit wenigen Veränderungen in der Vorstandschaft geht die Verbindungsstelle der International Police Association Berchtesgadener Land in die nächsten drei Jahre. Das ergaben die Neuwahlen jüngst auf der Jahreshauptversammlung in der Kantine des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei in Ainring mit über 70 Mitgliedern.

Reinhard Löwe bleibt Verbindungsstellenleiter, ihm zur Seite stehen weiterhin Schatzmeister Johannes Klotz und Tanja Weichold als so genannte Sekretärin Öffentlichkeitsarbeit. Neu im Vorstandsteam ist Helmut Sann, der von Jürgen Sandner das Amt des Sekretärs Organisation übernahm. Neu geschaffen ist der Posten eines Beisitzers „Junge IPA“, den Angelika Weber innehat. Zu Rechnungsprüfern wählte die Versammlung Manfred Lippert und Markus Leppertinger, Stellvertreter sind Katja Hoffmann und Martin Strobl. Ersatzdelegierte sind Toni Hartenstein, Wilhelm Prommersberger, Wolf Döring und Richard Schneider.

Eingangs hatte Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe um ein stilles Gedenken an die im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitglieder gebeten und für jeden eine Kerze angezündet. Das war im Einzelnen für Christian Hilpert, Gunter Konrad, Horst Böttrich, Heinrich Schütz und Rolf Schmutzler. Die Versammlungsleitung legten die Mitglieder einstimmig in bewährter Weise in die Hände von Willi Prommersberger.

In seinem Bericht sagte Verbindungsstellenleiter Löwe, dass der Stand der Mitglieder nach elf Eintritten, fünf Kündigungen und fünf Verstorbenen bei 366 liege. Die IPA Berchtesgadener Land habe vergangenes Jahr 34 Veranstaltungen mit 871 Teilnehmern durchgeführt, darunter elf Stammtische, eine Grillfeier, elf Mal Kegeln, Gaudischießen bei den Freilassinger Feuerschützen, einen Wandertag nach Innsbruck, eine Leipzigreise, Eisstock- und Asphaltschießen, den Besuch der Waldweihnacht Halsbach, die Weihnachtsfeier und die monatlichen Vorstandssitzungen.

Als weitere Aktivitäten führte Löwe die Betreuung von vier ausländischen Besuchergruppen, das Herstellen von Verbindungen in die USA, die Teilnahme am Herbstfest der Salzburger IPA-Freunde, an einer Kegelveranstaltung in Unken und die Scheckübergabe an den Förderverein des BPFI bei der Weihnachtsfeier an. „Danke an Euch alle für dieses schöne und harmonische Jahr“, schloss er seinen Bericht. Nach dem Bericht von Schatzmeister Johannes Klotz entlastete die Versammlung die Vorstandschaft auf Vorschlag von Versammlungsleiter Prommersberger einstimmig.

IPA Jahreshauptversammlung - EhrungenUnd schließlich folgten traditionell die Ehrungen.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft durften Friedericke Scholl, Heinz Wassermann und Erich Fischer eine Urkunde entgegennehmen.

Seit 40 Jahren dabei sind Peter Ganser, Wolfgang Moosleitner, Friedrich Denk, Helmut Heigl, Johannes Klotz und Manfred Raab. Für 60 Jahre Mitgliedschaft ehrte die IPA Edmund Mayer. „Als er zur IPA ging, war ich drei Jahre alt“, kommentiert dies Reinhard Löwe scherzend.

Bei gemütlichem Beisammensein klang die Jahreshauptversammlung nach dem offiziellen Teil aus.


Feiern mit Freunden, IPA Berchtesgadener Land zu Gast in Vorarlberg

Die IPA Landesgruppe Vorarlberg feierte heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass lud die Landesgruppe befreundete Verbindungsstellen aus der Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich zu einem dreitägigen Event nach Feldkirch ein. Die zentrale Lage, die Nähe zur Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein sowie die wunderschöne mittelalterliche lebendige Altstadt mit zahlreichen Lokalen und Einkaufsmöglichkeiten machten Feldkirch zum idealen Austragungsort für diese mehrtägige Veranstaltung. Das wunderschöne, frühsommerliche Wetter während aller Veranstaltungstage trug seinen Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei.

IPA-BGL zu Gast in VorarlbergDie International Police Association Berchtesgadener Land (IPA BGL) folgte gern der Einladung ihrer österreichischen Freunde und nahm mit 38 Personen an den Feierlichkeiten teil.

 Das abwechslungsreiche Programm führte auch einen Tag in die Schweiz und in das Fürstentum Liechtenstein. In der Schweiz stand  in der Nähe des Ortes Sargans die Besichtigung des im Jahre 1966 stillgelegten Eisenbergwerks Gonzen auf dem Programm. Dieses beeindruckende Bergwerk mit seinen über 90 km langen Stollen ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und macht in eindrucksvoller Weise deutlich, auf welch hohem technischen Niveau bereits vor 100 Jahren Eisenerz gewonnen wurde. Seit 1983 haben nun Besucher die Möglichkeit, hier in die spannende Welt "Untertag" einzutauchen. Auf dem Rundgang durch Stollen, über Galerien und Bremsberge, vorbei an tiefen Silos, Gesenken und versteckten Winkeln faszinierten die stets wechselnden Farben des imposanten Erzlagers. Im Anschluss erholte sich die Gruppe von den Bergwerksstrapazen bei einem Bummel durch Liechtensteins Hauptstadt Vaduz, einem anerkannten Zentrum des  Finanzdienstwesens.

Nach einem kleinen Imbiss im Bildungszentrum Feldkirch der Österreichischen Sicherheitsakademie demonstrierte die Sondereinheit "Cobra" eindrucksvoll eine professionelle Bewältigung einer Einsatzlage mit Geiselnahme. Eine Hubschraubershow  und eine Diensthunde-Vorführung rundeten das interessante Programm ab.

Am Abend ging es dann weiter auf den Muttersberg, wo das Erlebte bei einem gemütlichen Abendessen mit musikalischer und humoristischer Begleitung durch die  "Oldies but Goldies" verarbeitet und diskutiert wurde.

Der Höhepunkt des Jubiläums war am nächsten Tag ein Galaabend, der im neu erbauten Kulturhaus der Stadt Feldkirch abgehalten wurde. Daran nahmen insgesamt 340 Gäste  teil. Kabarettist Markus Linder führte auf seine bekannte Art durchs Programm und die Polizeimusikkapelle Vorarlberg unterhielt die Gäste mit schwungvollen Rhythmen.

Der Erlös des Abends von 5.000 Euro wurde getreu dem IPA-Motto "Servo Per Amikeco" (In Freundschaft dienen) für einen schwer erkrankten österreichischen Polizeikollegen gespendet.

Am nächsten Morgen wurde die  Heimfahrt angetreten. Einen Zwischenstopp legte man in Friedrichshafen am Bodensee ein und besichtigte das dortige Zeppelin-Museum. Dieses bietet die weltweit umfangreichste und bedeutendste Sammlung zur Geschichte und Technik der Zeppelin-Luftschifffahrt. Highlight des Museums ist die Teilrekonstruktion der Hindenburg. Über das Fallreep steigt man in die nach historischen Plänen in Originalgröße nachgebauten Passagierbereiche der LZ 129 und kann so hautnah erleben, wie man sich als Passagier dieser innovativen Luxusliner der Lüfte fühlte.

Mit den Luxusliner der Straße von Busfahrer Jo erreichten die Ausflügler am Abend wieder sicher heimisches Gefilde. Alle Teilnehmer waren sich einig, mit der internationalen IPA-Familie drei wunderschöne Tage verbracht zu haben.


Faschingsschießen der IPA beim EC Hofham

Zum Faschingsschießen traf sich die Verbindungsstelle der International Police Association (IPA)IPA Faschings-Stockschießen Berchtesgadener Land am Faschingsdienstag auf Einladung von Vorstand Gottfried Schacherbauer beim EC Hofham.

Der pensionierte Polizist begrüßte zusammen mit Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe die maskierten Gäste und gab den Startschuss. Zwei Moarschaften traten gegeneinander an. Moar Johannes Klotz mit seiner Mannschaft ging bald hoch in Führung, auf der Zielgeraden jedoch spielte Sepp Enzinger seine ganze Routine aus und trieb seine Mannschaft noch zu einem Überraschungssieg. Anschließend klang der Nachmittag im Vereinsheim des EC Hofham bei Musik und Brotzeit lustig aus. Reinhard Löwe bedankte sich bei Gottfried Schacherbauer und dem EC-Hofham für die Gastfreundschaft.

Die Bilder sind in unserem Album zu finden.



Die Damen dominieren beim IPA-Gaudischießen 2017

Gaudischießen der IPA BGLWir führten auch in diesem Sommer wieder unser traditionelles Gaudischießen auf dem Schießstand der Feuerschützen-Gesellschaft Freilassing-Salzburghofen durch. Schützenmeister Wilhelm Prommersberger hatte sich wie immer einen Austragungsmodus einfallen lassen, der für alle Teilnehmer einen spannenden und humorvollen Verlauf versprach. Nachdem auch die IPA-Freunde von der Landesgruppe Salzburg mit einem starken Aufgebot unserer Einladung gefolgt waren, wurden Zweier-Mannschaften gebildet, wobei Wilhelm Prommersberger immer einem Salzburger einem bayerischen Schützen/in zuloste. Auf diese Art und Weise kamen 13 Mannschaften zustande, die dann gegeneinander antraten.

Wilhelm Prommersberger ehrt die Gesamt-Einzelbeste Annemarie Rainer (83 Ringe) und den Zweitplazierten Manfred Katterl (80) Ringe.Jeder Schütze absolvierte fünf Probe- und zehn Wertungsschüsse mit dem Kleinkalibergewehr auf die 10er-Ringscheibe. Geschossen wurde auf eine Distanz von 50 Metern. Die Betreuung von uns IPA Laien-Schützen übernahmen an jedem Schießstand Vereinsmitglieder der Freilassinger Feuerschützen.

Diese erklärten geduldig die Handhabung der Waffe und gaben professionelle Tipps zur Steigerung der Treffsicherheit.

Dass anscheinend die weiblichen Teilnehmer hierfür empfänglicher waren und die Ratschläge besser in die Tat umsetzen konnten, zeigte sich am Ergebnis.

Die Siegerinnen der Mannschaftswertung (148 Ringe) Hannelore Hartenstein und Sonja Hübner zusammen mit Wilhelm Prommersberger.Die Bayerische/Österreichische Mannschaftswertung gewannen nämlich Hannelore Hartenstein und Sonja Hübner vor Friederike Frahammer und Anna Philippi.

Gott sei Dank kam hier wenigstens Manfred Katterl von den Salzburger IPA-Freunden auf den zweiten Platz und durchbrach damit die weibliche Phalanx.

So konnte nach der Siegerehrung doch noch einträchtig in gemischter Rund gefeiert werden.

Wir bedankte uns abschließen bei Wilhelm Prommersberger und seinen Helfern für die hervorragende Organisation und brachten zum Ausdruck, dass wir uns schon auf das Schießen 2018 freuen.

Die Bilder zum Gaudischießen sind in unserem Album zu finden.



Asphaltschießen

Anfang Oktober waren wir mal wieder auf der Bahn des EC-Freilassing Hofham. Gottfried Schacherbauer hatte dort einen sportlichen und einen geselligen Teil vorbereitet. Auch Freunde der Landesgruppe Salzburg nahmen daran teil. Nach der Mannschaftseinteilung kämpften zwei starke Teams um den Tagessieg. Wie wir auf dem Bild sehen können, kniet der unterlegene Teamleader demütig vor den Stöcken.

Asphaltschießen 2017 Asphaltschießen 2017

Im Anschluss daran zelebrierte Gottfried Schacherbauer ausgewählte Spitzenweine. Dazu servierte er eine herzhafte Brotzeit, so dass auch die sportlich unterlegene Mannschaft wieder Lebensmut fasste.



IPA Wandertag nach Innsbruck

Am Sonntag, dem 24. September starteten wir schon in aller Früh mit 60 erwartungsvollen Teilnehmern in Richtung Innsbruck. Das Tages-Programm hatten Johann-Peter Holzner (Leiter des Fortbildungsinstitutes der Bayer. Polizei) und seine Lebenspartnerin, Brigitte Gitzler, ausgearbeitet. Sie führten uns auch, in zwei Gruppen aufgeteilt, durch die verschiedenen Stationen.

Zuerst besichtigten wir das Tiroler Panoramamuseum am Bergisel mit seinem Riesenrundgemälde aus dem Jahre 1896, das der Maler Michael Zeno Diemer in nur drei Monaten fertigte. Es zeigt auf über 1000 Quadratmetern eindrucksvoll die Ereignisse von 1809 aus dem Tiroler Freiheitskampf gegen Franzosen und Bayern.Bergiselschanze Innsbruck

Nächste Station war die durch die Vierschanzentournee bekannte Bergiselschanze. Hier konnten wir aus der obersten Startluke, in schwindelerregender Höhe, den Blick nach unten wagen. Makaber dabei ist, dass man hier direkt auf einen Friedhof blickt. So eingeschüchtert verzichteten wir dann auf einen Sprung.

Das anschließende Mittagessen im Augustiner Stiftskeller wurde stimmungsvoll und stilecht von einem Musikantentrio umrahmt. Manchen von uns gefiel es dort beim Schunkeln so gut, dass er vielleicht auch den anschließenden Stadtrundgang und die Besichtigung der Hofkirche vergessen hätte.

Stadtrundgang InnsbruckDann hätte er jedoch verpasst, wie unsere beiden Stadtführer zur Hochform aufliefen und uns eindrucksvolle Geschichten aus dem Leben und Wirken Kaiser Maximilians I erzählten.

Nach so viel Kultur und historischen Erläuterungen beendeten wir diesen wunderbaren Tagesausflug bei Kaffee und Kuchen im Hotel Maria Theresia in Hall.

Vor der Rückfahrt bedankten wir uns bei unseren beiden "Geschichtsprofessoren" für diesen erlebnisreichen und kurzweiligen Tag mit einem kleinen Geschenkkorb.

Bilder vom IPA Wandertag sind unter https://photos.app.goo.gl/foJpUDS1e7YY9bov1 zu finden.

Die Ausflugsgesellschaft der IPA BGL



IPA Grillfeier im BPFI

Die bewährte BPFI-Band spielte heiß auf bei der GrillfeierFröhlicher Grillabend bei der IPA

Zur geselligen Grillfeier trafen sich in alljährlicher Tradition über 70 Mitglieder der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land in der Kantine des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring.

Durch die flotte Musik beschwingt tanzten die Gäste fröhlich übers Parkett, die Kantinenpächterin bot allerhand Schmankerl vom Grill und so herrschte an diesem Abend viel gute Laune.


IPA-Grillfeier 2017


Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe zeigte sich in seiner kurzen Begrüßung erfreut über das erneut zahlreiche Erscheinen an diesem äußerst beliebten Termin im IPA-Jahreslauf.








IPA-BGL zu Gast in Leipzig

Als wunderbarer Geheimtipp unseres Schatzmeisters Harry Klotz entpuppte sich unsere diesjährige Reise nach Leipzig und Naumburg. Harry hatte alles akribisch geplant und zusammen mit den Freunden der Verbindungsstelle Leipzig perfekt organisiert. Dass er sogar Petrus mit seinem Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen beeindrucken konnte, zeigten fünf Sommertage vom Feinsten.

Wir fuhren mit einem Bus der Firma Hogger und unserem "Stamm-Chauffeur" Heino über die A 8 und A9 in Richtung Leipzig. Für die entsprechende Urlaubstimmung bei allen 40 Reiseteilnehmern sorgte, wie immer bei unseren Ausflügen, das obligatorische Sektfrühstück.
IPA-Reisegesellschaft aus dem Berchtesgadener Land

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Best Western Hotel Windorf am südlichen Stadtrand von Leipzig. Nach dem Check-in und einem hervorragendem Abendessen,bei dem uns die Schatzmeisterin der Verbindungsstelle Leipzig, Marlis Zschäpe, kurz den Ablauf der Stadtbesichtigung erläuterte, war ein Spaziergang am Cospudener See, einem 400 ha großen Publikumsmagneten des Leipziger Neuseenlandes, geplant. Wir wollten uns mit dem Bus hinfahren lassen und dann später die 1,4 km zurück zum Hotel zu Fuß gehen. Da aber die Hinfahrt zum See, auf Grund von Navigationsschwierigkeiten, zu einer vorgezogenen Stadtrundfahrt wurde, zogen es die meisten vor, am See erst gar nicht auszusteigen, sondern gleich wieder zurück ins Hotel zu fahren. Sie vertrauten wahrscheinlich der von der Vorstandschaft bekanntgegebenen Rückroutenlänge (1,4 km) nicht. Dadurch verpassten sie einen wunderbaren, fast schon maritimen Sonnenuntergang am Cospudener See.

Stadtführung LeipzigAm nächsten Tag war die Stadtrundfahrt und eine erste Besichtigung Leipzigs eingeplant. Unser Stadtführer von der IPA-Verbindungsstelle Leipzig, Jürgen Fiedler, holte uns hierzu direkt am Hotel ab. Das überschaubare und kompakte Zentrum und Herz der Stadt, innerhalb der sie umgebenden Ringstraßen, präsentierte sich als wunderbar renoviertes Schmuckkästchen des Historismus und Jugendstils der Gründerzeit. Dabei half natürlich, dass die Innenstadt im 2. Weltkrieg wenig zerstört wurde. Die alte, prachtvolle Bausubstanz hatte zwar zu Zeiten der DDR stark gelitten und war buchstäblich verblasst. Nach der Wende aber wurde sie Schritt für Schritt aus dem Dornröschenschlaf wach geküsst und erstrahlt nun im alten Glanz.

Unsere Route führte uns unter anderem vorbei am Hauptbahnhof, der Leipziger Oper, dem Gewandhaus, dem Cityhochhaus, dem Zoo, dem Messegelände, dem Bundesverwaltungsgericht, dem schönen Gohliser Schlösschen, dem Schillerhaus und dem Bayerischen Bahnhof. Einem Zwischenhalt machten wir am Völkerschlachtdenkmal, wo uns eine kurze Zeit zur Besichtigung zur Verfügung stand. Die Rundfahrt führte dann weiter durch die Leipziger Vorstädte.
Hier waren wir überrascht von deren Entwicklung. Exemplarisch dafür ist Plagwitz, ein ehemaliges Industrieviertel. Dort wurden viele der heruntergekommenen Firmen-Gebäude und Gründerzeitvillen liebevoll restauriert und es entstanden in den spektakulären Industriegebäuden Büros, Wohnungen und Ateliers. Diese kreative Melange  von Kunst und Kommerz in altem Gemäuer ist heute eine der großen Attraktionen von Leipzig.
Unsere Rundfahrt endete wieder in der Innenstadt an der Thomaskirche. Von dort schlenderten wir zur Mädler-Passage, wo wir im historischen Auerbachs Keller reserviert hatten und dort unter Dr. Fausts und Mephistos Augen sowohl die vielen neuen Eindrücke als auch das herzhafte Mittagessen erst mal verdauten.
Bevor wir am frühen Abend mit unserem Bus wieder zurück ins Hotel gebracht wurden, blieb noch genügend Zeit zur selbständigen Erkundung der Innenstad.

Am nächsten Tag stand Naumburg an der Saale auf dem Programm.
Wenn man nach Naumburg kommt, dann meistens wegen des bedeutenden Domes mit der aus den Kreuzworträtseln bekannten Stifterfigur der Uta. Aber die Stadt hat viel mehr Historisches zu bieten; wird sie doch bereits um 1020 in der Merseburger Bischofschronik erwähnt.
Naumburg ist ein entzückendes Städtchen. Die gesamte Innenstadt hat wunderbare Straßen aus Kopfsteinpflaster. Während wir unter kundiger Leitung einer Stadtführerin vom Busparkplatz über den Rathausplatz durch die Gassen bis zum Dom schlenderten, hatten wir das Gefühl, eine vergangene und schöne Zeit zu spüren.

Im Dom selbst waren wir beeindruckt von der Baukunst des 13. Jahrhunderts. Der Dom zählt zu den berühmtesten deutschen Bauwerken des Mittelalters. Er ist eines der bedeutendsten Beispiele der Baukunst der späten Romanik und der frühen Gotik. Er ist Naumburgs Wahrzeichent. Weltbekannt wurde er durch seine Ausstattung, insbesondere die 1250 geschaffenen Werke des Naumburger Meisters: die Stifterstandbilder, den Westchor, die Kreuzigungsgruppe und die Reliefs der Passion Christi.

Nach so viel geistlichen Input stärkten wir unsere schwachen Körper im nahegelegenen Gasthof zur Henne. Anschließen unternahmen wir einen Verdauungsspaziergang an den idyllischen Weinbergen der Saale. Die Rückfahrt zum Hotel führte uns über das Schloss Neuenburg, einer Höhenburganlage über dem Ostufer der unteren Unstrut, etwa 11 km nördlich von Naumburg.

Am Freitag vertieften wir unsere Leipziger Innenstadt-Kenntnisse. Auch hier war wieder Jürgen, von unseren Leipziger-IPA-Freunden, unserer Stadtführer. Zusammen mit Marlis Zschäpes Mann, erläuterte er sehr amüsant sämtliche Sehenswürdigkeiten. Unser gemächlicher Bummel durch die Innenstadt war auch geprägt von den vielen, sehr lebendigen Passagen wie z.B . die Mädlerpassage, das Hansa Haus, die Handwerkspassage, Speckshof, Oelßners Hof und Barthels Hof. Diese vielen Passagen sind Leipzigs Markenzeichen.

Auch das Alte Rathaus, an der Ostseite des Markplatzes gelegen, beeindruckte durch seine Dominanz des gesamten Platzes viele unserer Reiseteilnehmer und diente als begehrtes Objekt für den ausgeschriebenen Fotowettbewerb.

Beim obligatorischen Besuch der Thomaskirche erfuhren wir interessante Details über das Wirken von Johann Sebastian Bach und den weltberühmten Thomanerchor.

Ansonsten machte Leipzigs Innenstadt uns gegenüber seiner Geschichte als Handelsstadt mit einer kaum überschaubaren Anzahl von Kaufhäusern, Läden und Märkten alle Ehre.

Den Abschluss unserer Innenstadtführung bildete das am Augustusplatz gelegene City-Hochhaus. Es wird wegen seiner Bauform von den Einheimischen auch gerne Weisheitszahn genannt.

Mit seinen 142 Metern Höhe und seinen 34 Etagen ist es das zweithöchste Hochhaus der neuen Bundesländer. Auf der Aussichtsplattform konnten wir in schwindelnder Höhe einen traumhaften Rundblick über Leipzig genießen und nochmals alle Stationen unserer Besichtigungstour von oben betrachten.

So erblickten wir auch im Norden das "Rosental", einen parkartig angelegten Teil von Leipzig. Hier beobachteten wir die letzten Aufbauarbeiten für das abendliche Open-Air-Konzertes des Gewandhausorchesters, an dem wir natürlich ebenfalls teilnehmen wollten.

Dieser Besuch am Abend war der absolute Höhepunkt unserer kleine Städtereise.

Zum Ende der Gewandhaussaison heißt es immer „Klassik airleben“ im Rosental. Das Konzert am Ende der Saison gehört traditionell den Leipzigerinnen und Leipzigern. Dreißigtausend und wir mittendrin, folgten der Einladung des Gewandhausorchesters. Alexander Shelley führte die Zuhörer als Dirigent und Moderator durch einen Streifzug quer durch die populäre Klassik. Auf dem Programm standen Werke von Komponisten wie Rossini, Mozart, Bizet und Gounod.

Als Solisten hatte das Gewandhaus in diesem Jahr die beiden Baritone Thomas Hampson und Luca Pisaroni eingeladen. Zwei absolute Stars, die auf den großen Bühnen dieser Welt zu Hause sind. Doch die Opernarien, die das Duo getreu dem Motto „No Tenors needed“ gestalteten, waren an dem warmen Sommerabend eigentlich nur Nebensache. Der Eintritt war schließlich umsonst. Während der Aufführung durfte – anders als im Konzertsaal – lebhaft geplaudert, Bier getrunken und herzhaft geschmaust werden. Das Mitbringen von Speisen und Getränken war bei diesem besonderen Open Air selbstverständlich gestattet. Auch wir hatten für das leibliche Wohl vorgesorgt und fühlten uns unter den fröhlich feiernden Leipzigern pudelwohl.

Am nächsten Morgen traten wir, noch beeindruckt vom Vorabend, die Heimreise ins Berchtesgadener Land an.

Zwischenstation machen wir in der Nähe der Oberfränkischen Stadt Hof in einem Dorf namens Mödlareuth. Mödlareuth erhielt auf Grund seiner jüngsten Geschichte auch den Beinamen "Klein Berlin". Es wurde ebenso wie sein großer Bruder zum Symbol der deutschen Teilung. In Mödlareuth gab es eine Mauer, aber keinen Checkpoint. über 37 Jahre lang war es auf legale Weise nicht möglich, die Grenze zu überschreiten, um von den einen in den anderen Ortsteil zu gelangen. Hier war Sperrgebiet auf der einen und "Schaulustigen-Andrang" auf der anderen Seite. Es war verboten, von Ost nach West zu winken oder zu grüßen.

Wir besuchten das dort errichtete Deutsch-Deutsche Museum. Es bezieht einen Abschnitt des tatsächlichen Grenzabschnitts ein. Das Museum gibt in seinen Ausstellungsräumen einen überblick über die Grenzsituation und die Schicksale getrennter Familien und Personen, die über die Grenze zu flüchten versuchten. Ausgestellt sind auch Fahrzeuge der Grenzbehörden beider Seiten. Der Freilichtbereich zeigt neben der tatsächlichen Grenzbefestigung exemplarisch weitere Apparaturen und Befestigungen, die in den verschiedenen Bauphasen eine überwindung der Grenze verhindern sollten.

Beeindruckt und froh darüber, dass dies schrecklich Zeit der Vergangenheit angehört, starten wir die letzte Etappe nach Hause.

Am Abend , wieder im Berchtesgadener Land angekommen, waren sich alle Reiseteilnehmern einig: Leipzig und Naumburg waren eine Reise wert!

Bilder zur IPA Reise sind auf unserem Bilderalbum abzurufen.

IPA Grillfeier 2016

IPA Grillfeier 2016 im BPFI Ainring
Am Freitag den 29. Juli fand die traditionelle IPA Grillfeier im BPFI Ainring statt.
Es waren wieder sehr viele IPA Freunde der Einladung gefolgt.
Auch die immer sehr gerne gesehenen Freude der Verbindungsstelle Salzburg waren wieder zahlreich vertreten.

Bilder zur Grillfeier gibt es in unserem IPA Bilderalbum

IPA-Reise 2016 nach Prag - vom 27.06. bis 01.07.2016

Zu Gast in der Goldenen Stadt - Zwischenstationen an der zentralen Diensthundeschule der Bayer. Polizei und in Pilsen.

Bilder zur Fahrt gibt es in unserem IPA-Bilderalbum

Die diesjährige Reise unserer Verbindungsstelle führte uns unter der Leitung von Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe und Schatzmeister Johannes Klotz fünf Tage in die Hauptstadt der Tschechischen Republik.
Für eine gute Stimmung bei allen 27 Reiseteilnehmern sorgte schon kurz nach dem Start ein Sektfrühstück im Bus. Die Fahrt führte über die Bundesstraße 20 in den Bayer. Wald nach Herzogau. Dort wurde an der Zentralen Diensthundeschule der Bayer. Polizei (ZDHS) Zwischenstation gemacht.

Der Leiter der Hundeschule, Erster Polizeihauptkommissar Armin Fütterer, begrüßte uns und erklärte kurz das extra für diesen Besuch zusammengestellte Programm. Nach dem Mittagessen erläuterte Erster Polizeihauptkommissar Wolfgang Karl in einem Powerpointvortrag die Hundeausbildung bei der Bayer. Polizei. Begeistert waren wir von den anschaulichen und praxisnahen Erklärungen und von den vielfältigen Fähigkeiten der bayerischen Spezialhunde. Ob Rauschgift- ,Leichen- , Banknoten oder Personensuchhunde alle Spezialdisziplinen wurden von Karl mit treffenden Beispielen untermauert.
Anschließend erhielten wir eine praktische Vorführung von Hundeausbilder Andreas Linde, der mit seinem Diensthund Bendix verschiedene Gehorsams- und Einsatzübungen demonstrierte. Höhepunkt der Vorführung war die Suche nach einer versteckten Banknote. Bendix meisterte auch dieses mit Bravur. Im Anschluss daran führte EPHK Fütterer die Gruppe noch durch die gesamten Anlagen der Schule.
Bevor man die Weiterfahrt nach Prag antrat, wurde ein Erinnerungsfoto am Eingang der ZDHS gefertigt und Reinhard Löwe bedankte sich für die freundliche Aufnahme und den interessanten Ausführungen bei den drei Akteuren der Hundeschule mit kleinen Geschenken.

Nach zweieinhalb Stunden Fahrt wurde Prag erreicht und das zentral gelegene Hotel, Praga 1885, bezogen. Beim Abendessen traf man sich mit dem Prager IPA-Kollegen, Jaromir Radar, der mit wertvollen Tipps für die bevorstehenden Besichtigungstouren aufwartete.

So gerüstet und bei hervorragenden Wetter konnte in den darauffolgenden Tagen die unvergleichbare Atmosphäre von Prag genossen werden. Stadtführerin Alena erklärte gleich am Anfang der "Sightseeing-Woche" woher der Name die "Goldene Stadt" rührt. Der Beiname, so Alena, bezieht sich auf die Sandsteintürme, die bei Sonnenschein in Goldtönen strahlen. Die Gesamtanzahl aller Prager Türme wird auf ungefähr 1.000 geschätzt. Dies lässt den Charakter der Stadt erahnen, in der der Besucher vorwiegend nach oben blicken muss, hinauf zu den Kirchtürmen, Gebäudedenkmählern und Toren. So wurde, meist nach oben blickend, die Innenstadt mit der weltberühmten Karlsbrücke, dem Altstädter Brückenturm, bekannt als die schönste Pforte des gotischen Europas, das Altstädter Rathaus mit seiner berühmten astronomischen Uhr und den zwölf Apostelfiguren, die sich zu jeder vollen Stunde den auf dem Vorplatz versammelten Schaulustigen zeigen, bestaunt.

Dass es auch noch andere Möglichkeiten die Schönheit und die Seele der Stadt kennen zu lernen gibt, zeigten die nächsten Tage. Die mächtige Burganlage sowie der Veitsdom wurden ausführlich erkundet und wir genossen diesmal den Blick nach unten, hinunter in die Altstadt und auf die sich dahin schlängelnde Moldau.
Einige bestiegen auf dem Laurenziberg den Prager Eifelturm (63 Meter, 299 Stufen), einen Nachbau des Pariser Originals und bewunderten aus der Vogelperspektive die atemberaubende Aussicht auf die historischen Plätze, die wunderschönen Barockpaläste und auf die Moldau mit ihren zahlreichen Brücken. Danach stärkte man sich im Biergarten des Prämonstratenser Klosters Strahov mit einem oder auch mehreren von der Klosterbrauerei gebrauten Bierchen.
Ein weiterer Höhepunkt war eine abendliche zweistündige Bootsfahr auf der Moldau. Schon beim Betreten des Ausflugsbootes wurde ein Begrüßungsaperitif serviert. Anschließend stand ein Abendbufett mit einer reichlichen Auswahl an warmen und kalten Speisen bereit. So gestärkt erlebten wir die Stadt in ihrem nächtlichen Glanz und bestaunte nochmals die Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus. Es ging an Prags wichtigsten Gebäuden und Denkmälern vorbei, darunter das Agneskloster, das Nationaltheater und das Rudolfinum, ein Konzert und Galleriegebäude.
Am fünften Tag des Ausflugs wurde die Heimreise über Pilsen angetreten. Dort war noch als Abschlussschmankerl eine Besichtigung der Pilsner- Urquell-Brauerei eingeplant.
Bei der Führung erfuhren wir, dass das Pilsner Urquell vom bayerischen Braumeister Josef Groll erstmals im Jahr 1842 hergestellt wurde und seitdem ein heißbegehrtes Getränk in über 60 Ländern der Erde sei. Mit einem Ausstoß von rund zehn Millionen Hektolitern gehört das Prazdroj, so der tschechische Name, zu den meistgetrunkenen Bieren der Welt. Beeindruckt von den riesigen Abfüllanlagen und den kilometerlangen Kellergewölben und natürlich auch vom Pilsner Urquell, das man ausgiebig probierte, wurde der letzte Teil der Heimreise angetreten.

Als wir dann abends wieder im Berchtesgadener Land ankamen, waren sich alle IPA-Freunde einig, wunderbare und erlebnisreiche Tage verbracht zu haben. Dies lag auch am sympathischen und immer ruhig handelnden Busfahrer "Heino" sowie dem Omnibusunternehmen Hogger, das mit uns zusammen die Organisation der rundum gelungenen Reise übernommen hatte.

Vielleicht geht es nun zukünftig einigen Teilnehmern so, wie dem berühmten Schriftsteller Franz Kafka, der von seiner Heimatstadt sagte: "Prag lässt nicht los, dieses Mütterchen hat Krallen".

2015 - ein ereignisreiches IPA-Jahr

Ein erlebnisreiches IPA-Jahr unserer Verbindungsstelle neigt sich dem Ende entgegen. An 22 unterschiedlichen Veranstaltungen nahmen 804 Mitglieder unserer Verbindungsstelle teil. Die hohe Teilnehmerzahl freut mich als Euer Verbindungsstellenleiter besonders, da dies aus meiner Sicht unseren Zusammenhalt und die Attraktivität der Angebote beweist. Die Vorstandschaft ist immer bemüht, ein Jahresprogramm, das kulturelle, sportliche und gesellige Aspekte in sich vereint anzubieten.

Auch das Programm für das Jahr 2016 haben wir unter diesen Gesichtspunkten geplant. Im Veranstaltungskalender dieser Ausgabe des „Untersberg Rundblicks“ findet ihr die bisher festgelegten Termine. Natürlich kommen im Laufe des Jahres immer wieder neue Veranstaltungen, manchmal auch kurzfristig, hinzu. Wir werden euch auch über die „Ad-hoc-Lagen“ per E-Mail und in der Tageszeitung informieren. So planen wir auf jeden Fall wieder Anfang 2016 ein Eisstockschießen auf der Anlage des EC-Hofham in Freilassing.

Euer Reinhard Löwe,
Verbindungsstellenleiter

Besinnliche IPA-Weihnachtsfeier 2015
Mit dem Ainringer Viergesang und Weihnachtsgeschichten

Zeit zum Schweigen, Lauschen und In-Sich-Gehen wünschte Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe den Mitgliedern der International Police Association (IPA) Berchtesgadener Land bei der besinnlichen Weihnachtsfeier am Freitag Abend im Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring: Der Ainringer Viergesang und Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe bei der IPA-„Denn nur wer die Ruhe beherrscht, kann die Wunder noch sehen, die der Geist der Weihnacht den Menschen schenkt.“

Der Ainringer Viergesang umrahmte die Feier im liebevoll geschmückten Glasanbau der Kantine musikalisch, etwa mit Instrumentalstücken wie einem Choral zur Eröffnung, oder mit gesungenen Liedern wie „Es werd scho glei dumpa“ und „Maria, sieh‘ das Wunder an“. Fritz Seyfferth und Katja Hoffmann vom BPFI lasen abwechselnd Geschichten, etwa „Der Weg zur Krippe“ oder „Der störrische Esel“. Zum Schluss stimmten alle IPA-Mitglieder in den „Andachtsjodler“ ein.

Reinhard Löwe begrüßte besonders den Hausherrn, Leitenden Polizeidirektor Johann Peter Holzner. Ebenso seine beiden Vorgänger als Verbindungsstellenleiter, Joachim Stobbe und Anton Hartenstein. Ein herzliches Grüß Gott sagte er auch den österreichischen Freunden von der IPA-Landesgruppe Salzburg.

Mit den besten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest sowie ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2016 schloss Löwe den offiziellen Teil, dem sich der gemütliche Teil anschloss, der noch eine schöne gemeinsam verbrachte Zeit bescherte.
Hier sind einige Impressionen von der Feier zu finden.

Gaudischießen der IPA BGL

Ein wahrlich gelungener Abend

Gaudischießen 2015 Gaudischießen 2015Ende August organisierte unser Aktivposten der Verbindungsstelle, Willi Prommersberger, wiedermal ein Kleinkaliber-Schießen bei seinem Schützenverein, den Freilassinger Feuerschützen. Bei diesem Gaudischießen waren erstmals unsere Freunde von der Landesgruppe Salzburg mit dabei. Fünf Probe- und 10 Wertungsschüsse wurden von jedem Teilnehmer abgegeben. In der Mannschaftswertung konnten wir unsere österreichischen Freunde knapp besiegen. Die Einzelwertung gewann zur Überraschung aller die Lebensgefährtin unseres Verbindungsstellenleiter, Sonja Hübner, Sie distanzierte die Männerwelt klar und verwies diese auf die Plätze.

Auch wenn so mancher darüber nur staunen konnte, in der Verbindungsstelle der IPA-Berchtesgadener Land sind die Frauen auf dem Vormarsch.

Nach der Siegerehrung, die Willi in seiner bekannten und humorvollen Art und Weise vornahm, saßen wir noch längere Zeit mit unseren österreichischen Freunden gemütlich zusammen und waren einstimmig der Meinung,
das war Spitze Willi!

 

IPA Grillfeier 2015 im BPFI Ainring

IPA Grillfeier 2015 im Kastaniengarten des  BPFI AinringEin stimmungsvolles Grillfest feierte die IPA-Verbindungsstelle Berchtesgadener Land Ende Juli im Kastaniengarten des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring. Rund 90 Besucher waren gekommen und genossen das gemütliche Beisammensein bei gutem Essen und flotter Musik der Gruppe „De oanzigen Zwoa”.
Die brachten mit ihrem bunten Programm von Irish Folk über Schlager bis hin zu volkstümlichen Hits ordentlich Stimmung in die ohnehin fröhliche Runde. Da wurde dann auch mitgesungen, getanzt, geklatscht und geschunkelt und mancher Musikwunsch geäußert, denn die beiden Musiker gerne erfüllten.
Bilder der Veranstaltung sind über unser Bilderalbum abzurufen.

Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe stellte bei dieser Gelegenheit noch einmal sein neues Vorstandsteam vor.


Feiern mit Freunden

Kurt Walter, Obmann der Landesgruppe Salzburg sowie Dietmar Weismann, Pressebeauftragter und Webmaster  der Landesgruppe SalzburgDas BPFI in Ainring leistet seit nunmehr 40 Jahren exzellente Arbeit auf den Gebieten der Weiterbildung und Spezialisierung der gesamten Bayerischen Polizei. Jährlich kommen knapp 12.000 Seminarteilnehmer zu den mehr als 850 Fortbildungsveranstaltungen des BPFI.

„Die Kooperation mit weit über 100 Sicherheitsorganisationen, darunter auch die International Police Association, zeigt die breite Verankerung des Instituts in der Sicherheitslandschaft. Besonders freute sich unser Verbindungsstellenleiter, Reinhard Löwe,  dass er aus diesem Anlass auch mit unseren Salzburger IPA-Freunden anlässlich des Empfangs nach dem Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in froher Runde feiern konnte. Einige Bilder können auf unserer Bildergallerie angesehen werden.

 

Besuch der IPA-Freunde aus Zollernalb und Tübingen

Besuch der IPA Zollernalb und Tübingen im Berchtesgadener Land

Ein kleiner Einblick in das Programm

Donnerstag, 24.09.2015 Empfang im Saal des Hotels Rupertihof in Ainring

Freitag,25.09.2015

Fahrt nach Salzburg und Stadtführung in zwei Gruppen durch Toni und Hannelore - Besuch des „Rupertikirtags“ mit Mittagessen im Bierzeltbei Blasmusik und Kabarett

Samstag, 26.09.2015

Fahrt zum Kehlsteinhaus und zum Königssee
Bei der Ankunft an der Abfahrtstelle zum Kehlstein, wurde mir beim Kartenkauf mitgeteilt, dass die Busse derzeit nicht auffahren, weil der Aufzug zum Haus defekt sei. Also warten….. Dann nachn einer Stunde und zehn Minuten Verspätung, grünes Licht zur Auffahrt. Oben dann eine wunderbare Sicht auf die umliegenden Berggipfel und auf ein weißes Wolkenmeer in den Tälern.

Danach Besuch des Gasthauses Graflhöhe (Windbeutelbaron) zum Mittagessen und natürlich als Dessert einen Windbeutel. Nachdem alle satt waren, stand noch eine Fahrt über den Königssee nach St. Bartholomä an.
Gegen 18:30 Uhr waren alle wieder im Bus. Gegen 19:30 Uhr dann Punktlandung im Hotel zum Abendessen. Ein schöner aber auch anstrengender Tag ging zu Ende.

Sonntag, 27.09.2015 Besuch des BPFI mit Führung durch Robert Eberherr

 

IPA Wandertag 2015 in die Wildschönau

Einige Eindrücke der schönen Veranstaltung können im Bilderalbum des Wandertags gewonnen werden.

Bestes Wetter, schönes Programm und gute Laune – der Wandertag der IPA Berchtesgadener Land Mitte Juli in die Wildschönau in Tirol war ein rundum gelungener Tag. Rund 70 Teilnehmer machten sich in der Frühe im Bus auf den Weg. Nach der Ankunft besichtigten die meisten Gäste die Schaukäserei und machten sich anschließend mit Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe zur rund zweistündige Almrundwanderung auf. Einige Teilnehmer waren sofort nach der Ankunft mit Vorstandsmitglied Jürgen Sandner zur etwa dreistündigen Wanderung auf die Gressensteinalm aufgebrochen, dort oben kehrten sie auch ein.
Die erste, größere Gruppe kehrte zum Mittagessen in der Schönangerlalm ein. Nach dem gemütlichen Beisammensein ging es für alle Ausflügler zusammen im „Bummelzug Wildschönau“ über die Panoramastraße bei herrlicher Aussicht und toller Beschreibung durch den Lokführer ins Tal, wo bereits der Bus zur Heimfahrt wartete. Der Wanderausflug bescherte allen Teilnehmern einen schönen, gemütlichen und entspannten Tag.

IPA-Reise nach Berlin

Man mag den abgedroschenen Slogan „Berlin ist eine Reise wert“ gar nicht mehr hören – aber berechtigt ist er nach wie vor. Lockt doch diese sich ständig ändernde und  wandelnde Großstadt neben Rom die meisten Besucher in Europa an. Und so erlagen auch die Mitfahrer  unserer fünftägigen Reise der Faszination dieser Metropole.

IPA Berlinreise 2015 - Am GendarmenmarktBereits am Nachmittag erreicht der Reisebus der Fa. Hogger das Hotel, das idealer weise nur wenige Gehminuten vom Kurfürstendamm entfernt liegt , und so konnten die Mutigen von uns gleich in das turbulente Leben dieses Boulevards eintauchen, vielleicht die Gedächtniskirche besichtigen, im berühmten Kaufhaus des Westens bummeln oder sich in einem der Straßencafés bei einem Bier vom Stress der Fahrt erholen. Am nächsten Morgen zeigte uns Stadtführer Lars vom Bus aus oder bei kleinen Fotostopps  sein „Spree-Athen“. Mit seiner unnachahmlichen Berliner Schnoddrichkeit schaffte er es, die drei Stunden in eine kurzweilige und trotzdem mit allem Wissenswerten versehene Führung zu wandeln. Weniger lustig war dann am Nachmittag die Führung durch die Gedenkstätte Höhenschönhausen. Dieses zuletzt von der Stasi genutzte Gefängnis wurde schon 1945 von den Sowjets als Speziallager genutzt und war später das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis. In den feuchten und dunklen Zellen meinte man, fast noch die Angst und die Verzweiflung der hier einst teilweise unter Folterbedingungen Inhaftierten zu spüren. Seit Häftlinge freigekauft wurden, gab es zwar keine körperliche Folter mehr, aber die perfiden Verhörmethoden unter gnadenlosem psychologischen Druck waren wohl nicht viel leichter zu ertragen. Beim Gang durch die langen Korridore und dem Blick in die original eingerichteten Verhörräume konnte man sich eines Schauers nicht erwehren.

Im Bundestag zu Gast bei Dr. Peter RamsauerDas Gegenstück zu diesen diktatorischen Formen erlebten wir dann am Abend im Deutschen Bundestag. Auf Einladung von CSU-Abgeordneten Dr. Peter Ramsauer war es trotz der gerade laufenden Sitzungswoche möglich, die Räumlichkeiten des Bundestages im Reichstag zu besichtigen. Ein informativer Vortrag auf der Tribüne wird die Teilnehmer nun bei der nächsten TV-Bundestagsdebatte zuhause wissen lassen, wo etwa der Bundestagspräsident, die Stenografen oder Saaldiener ihren Platz haben. Der krönende Abschluss des Tages war der Besuch der Reichstagskuppel. Die Abenddämmerung war bereits hereingebrochen, doch im Westen war der Himmel noch rot und in dieser diffusen Beleuchtung flammten nun die Lichter der Großstadt ringsumher auf. Schöner und romantischer kann ein Tag kaum zu Ende gehen.

Am nächsten Vormittag stand  eine Bootsfahrt auf der Spree durch die Innenstadt auf dem Programm. An den Ufern  liegen ja vom Hauptbahnhof angefangen über die Gebäude des Bundestages, der imposanten Museumsinsel, dem Dom und dem bald fertigen Stadtschloss viele Sehenswürdigkeiten, die man vom Schiff aus bewundern kann – Hauptsache,  man zieht unter den zahlreichen Brücken rechtzeitig den Kopf ein!

Der Nachmittag war zur freien Verfügung gedacht, so dass jeder besuchen und anschauen konnte, was ihm wichtig war. Am Abend erwartete alle, die dafür gebucht hatten, eine rasante Revue im Friedrichstadtpalast. Über hundert Tänzerinnen und Tänzer in phantastischen Kostümen, atemberaubende Akrobatik und avantgardistische Bühnenlichtspiele anstelle von Kulissen verwandelten den größten Showpalast Europas in eine einzigartige Phantasiewelt.

IPA Berlinreise - Potsdam im Schloss und Park zu SanssouciDer letzte Tag gehörte der Nachbarstadt Berlins. Über die Glienicker Brücke, in deren Mitte im Kalten Krieg Spione ausgetauscht und freigekaufte Häftlinge übergeben wurden, gelangte der Bus durch den Grunewald und vorbei am Wannsee nach Potsdam. Die Führung durch Schloss und Park Sanssouci war wieder ein große Erlebnis. Ein Kollege von der IPA Potsdam zeigte dann noch Sehenswürdigkeiten der Stadt – die Nicolaikirche, das wieder aufgebaute Stadtschloss, die „Moschee“ (ein in dieser Architekturform gebautes Wasserwerk) und Schloss Cecilienhof, in dem Stalin, Churchill und Truman 1945 über das weitere Vorgehen der Besatzungsmächte im geteilten Deutschland konferierten.

Zum Gelingen der Reise trugen nicht nur das Erlebte bei, sondern auch das ideale Wetter für Stadtbesichtigungen – Sonne, aber nicht zu heiß – und die gute Laune aller Mitfahrer bei, die auch nicht verloren ging, wenn es durch verbauten Wege zur Bootsablegestelle zu einem längeren Fußmarsch  oder es bei der einen oder anderen Veranstaltung zu Wartezeiten kam. Sicher trug auch  Busfahrer Hans dazu bei, der sich weder vom Großstadtgewühl noch von einem 16 km Stau auf  der Heimfahrt aus der Ruhe bringen ließ.

Bilder der Reise sind in unserem Album zusammengefasst.

Jahreshauptversammlung 2015 der IPA-Verbindungsstelle

Neues Team um Reinhard Löwe

Polizeioberrat Reinhard Löwe bleibt Verbindungsstellenleiter der International Police Association (IPA) imDie scheidenden Vorstandsmitglieder werden geehrt Berchtesgadener Land. Bei der Jahreshauptversammlung jüngst am Vereinssitz, dem Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei (BPFI) in Ainring, bestätigten ihn die Mitglieder einstimmig für die nächsten drei Jahre in seinem leitenden Ehrenamt. Neu ist sein weiteres Vorstandsteam, denn die Sekretäre Wolf Döring, Richard Schneider und Schatzmeister Hans-Jürgen Luckner verabschiedeten sich nach langjähriger Tätigkeit aus ihren Ämtern.

Ihnen folgen die neu gewählten Mitglieder Johannes Klotz als Schatzmeister, Jürgen Sandner als Sekretär Organisation und Tanja Weichold als Sekretärin für Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem wählte die Versammlung einstimmig die Delegierten und Ersatzdelegierten für den Landesdelegiertenkongress, nämlich die Vorstandschaft und Richard Schneider, Wolf Döring, Hans-Jürgen Luckner, Willi Prommersberger und Anton Hartenstein. Kassenprüfer bleiben Anton Hartenstein und Willi Prommersberger, neu gewählt sind ihre Ersatzleute Hans-Jürgen Luckner und Wolf Döring.

In seinem Bericht blickte Reinhard Löwe auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück. Die Verbindungsstelle zählt 374 Mitglieder, die 25 Veranstaltungen im Jahr 2014 waren von 868 Personen besucht worden, darunter Stammtische, Kegeln und Ausflüge. Besonders die Weihnachtsfeier, das Freundschaftstreffen mit der IPA Landesgruppe Salzburg und das Grillfest hob Löwe als besonders rege besucht hervor.

Eine weitere herausragende Veranstaltung war die IPA Benefizradtour zugunsten krebskranker KinderGeorg Lex wird für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt der Isabell-Zachert-Stiftung im August, die die Verbindungsstelle Berchtesgadener Land zusammen mit der IPA-Verbindugsstelle Wiesbaden ausgerichtet hatte und eine Spendenrekordsumme von über 60.000 Euro einbrachte – gemäß dem IPA-Motto „Servo per amiceko“, zu deutsch: Dienen durch Freundschaft.

Reinhard Löwe und IPA-Landesvorsitzender Uwe Kokotek ehrten dann den ehemaligen Leiter des Fortbildungsinstitutes der Bayerischen Polizei Georg Lex für 25-jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrennadel sowie die scheidenden Sekretäre mit einem kleinen Präsent.

IPA Wandertag 2014 ins Inntal

Der IPA BGL Wandertag 2014 ins InntalAm Sonntag, 22.06.2014 fand unser jährlicher Wandertag statt. Wir fuhren mit
Bussen der Fa. Hogger, Freilassing, ins Inntal, Raum Kiefersfelden/Kufstein.

Die Abfahrt erfolgte an den bekannten Zustiegsorten.

Mit dem „Wachtlexpress“ fuhren wir von Kiefersfelden nach Wachtl am Thiersee. Ein kurzer Spazierweg war es zum Gasthof „Wachtl“, unserem zentralen Treff. Dort wurde auch Mittag gegessen. Bei kurzen individuellen Wanderungen am Thiersee konnten die IPA-Mitglieder die wunderbare Landschaft genießen.
Die Rückfahrt zu den Ausgangsorten startete gegen 17 Uhr über Walchsee, Reit im Winkl und Ruhpolding. Impressionen vom Wandertag sind auf unserem Fotoalbum zu finden.

IPA Wandertag ins Inntal mit dem Wachtel ExpressOrdentlich durchgerüttelt wurden die Teilnehmer unseres diesjährigen Wandertages auf der Zugfahrt von Kiefersfelden nach Wachtl am Thiersee in Tirol. Schließlich hatten die Waggons des „Wachtel Express“ gute 100 Jahre auf dem Buckel. Aber Nostalgie ist halt auch meistens mit ein wenig Unbequemlichkeit und Mühe verbunden. Diese Fahrt war nicht nur der Auftakt zu einem wieder einmal wunderschönen Wandertag, sondern auch schon das eigentlich Highlight. Die Bahnstrecke selbst existiert seit 1880 und transportierte lediglich Güter, insbesondere den am Thiersee abgebauten Kalkstein. Inzwischen ist der Zug, von einer langnasigen Diesellok gezogen, auch eine touristische Attraktion. Die Waggons stammen von der Wendelsteinbahn und mussten für die Schmalspurbahn mit 900 mm Spurbreite extra umgerüstet werden. Auch dass sie einmal als Bergbahn mit Zahnkränzen ausgestattet waren ließ sich beim Fahren noch erkennen. So holperte, quietschte und schaukelte es durch die Berglandschaft. Manch einer von uns ist wohl das erste Mal „Dritter“ gesessen – der Klasse mit Holzbänken – und hat sich gefragt, wie die Passagiere früher lange Fahrten ausgehalten haben mögen. Vor allem gab es damals sicher keinen „Bar-Wagen“ wie der Express ihn
heute mitführt und in dem der eine oder andere den holprigen Widrigkeiten mit Hilfe geistiger Getränke entgegenwirken konnte.
Doch die Fahrt ist nur kurz und ebenso kurz, wenn auch steil, war der Weg zum Gasthof „Wachtl“, wo die Mittagsrast eingeplant war. Gestärkt konnten wir dann wieder unsere Plätze im Bus der Fa. Hogger einnehmen, der uns dann zum Thiersee chauffierte. Dieser kleine See liegt mitten in einem Hochtal, eingebettet in sanfte Berge. Kein Wunder, dass der bekannte Schauspieler Paul Hörbiger hier am liebsten seine Freizeit verbrachte, und als begeisterter Fischer großen Hechten nachjagte.
Auch bekannte Spielfilme wurden in dieser Bilderbuchlandschaft gedreht, so etwa die erste Verfilmung von Erich Kästners „Doppelten Lottchen“. Der See ist auf einem ganz ebenen Weg zu umrunden, ein schöner Spazierweg, den die meisten von uns auch nutzten. Wer darauf vorbereitet gewesen wäre, hätte bei dem strahlenden Sonnenschein auch wie viele der andere Gäste und Besucher ein erfrischendes Bad nehmen können.
Die Verantwortung für den Ausflug lag wieder in den bewährten Händen unseres Sekretärs Richard Schneider, aber die Idee für das Ziel und die Streckenführung hatte IPA-Freund Willi Prommersberger. Er führte uns zum Abschluss noch in seine Heimat nach Neubeuern, einen Ort, den die meisten bisher nur von den Hinweistafeln an der Autobahn kannten. Umso erstaunter blickten wir nun vom Marktbrunnen aus auf die alten behäbigen Giebel und Dächer rings herum, auf das darüber aufragende Schloss – einst eine mächtige Festung - heute ein Internat - und die ehrwürdige Barockkirche. Durch die fachkundigen Ausführung von Willi Prommersberger wurde die Geschichte hinter den alten Fassaden erlebbar. -wd-

IPA BGL - Führung im Haus der Berge

Haus der Berge in BerchtesgadenAm 17.07.2014 besuchten 44 naturinteressierte Mitglieder unserer Verbindungsstelle das Haus der Berge in Berchtesgaden. Der Leiter des Hauses, Herr Dipl.-Biol. Ulrich Brendel, begrüßte uns in der Eingangshalle und nahm die anschließende Führung persönlich vor.
Bauherr dieses besonderen Museums, so Brendel, war das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit in München. Die gesamten Baukosten beliefen sich auf 19 Millionen Euro.
Der Hausherr erläuterte weiter, dass das „Haus der Berge“ als „Tor zum Nationalpark Berchtesgaden“ gedacht sei. Ein Besuch im Nationalparkzentrum soll den Besuch im Schutzgebiet nicht ersetzen. Er bietet vielmehr einen hervorragenden Einstieg oder Abschluss für Wanderungen innerhalb des einzigen alpinen Nationalpark Deutschlands. Weder das „Haus der Berge“ allgemein noch die Ausstellungen im Speziellen verstehen sich als klassisches Naturkundemuseum. Die Texttafeln in den Ausstellungen sind auf ein notwendiges Minimum reduziert. Im Vordergrund steht die Vermittlung zentraler Botschaften im Rahmen des Bildungsauftrages der Nationalparkverwaltung.
Ziel ist es, die Menschen für die Natur und den Schutzgebietsgedanken zu begeistern. Dies kommt besonders in der Dauerausstellung „Vertikale Wildnis“, dem Herz des Informationszentrums, zum Ausdruck. Fragen rund um das Leben im Hochgebirge werden hier beantwortet. Kennenlernen, Erleben und Spüren stehen in dieser Ausstellung „für alle Sinne“ an erster Stelle. Am Ende der Führung bedankte sich Reinhard Löwe bei Ulrich Brendel für seine außergewöhnlichen Erläuterungen mit einer IPA-Kappi. Impressionen dieser Veranstaltung.

IPA Grillfeier

IPA BGL GrillfeierAm 04.07.2014 trafen sich wieder 86 fröhlich gelaunte IPA-Freundinnen und - Freunde zu unserer traditionellen Grillfeier im BPFI-Biergarten. Unsere Kantinen-Wirtin Traudl mit ihrem Team verwöhnte uns wieder mal mit köstlichen Spezialitäten. Musikalisch heizte uns Schorsch Göb mit seiner Band "The Sixtees" unheimlich ein.
Impressionen dieser gelungenen Abendveranstaltung

Kegeln im Standortoffiziersheim

Dass unsere Mitglieder sportlich sind, zeigt sich nicht nur auf der Asphalt - sondern auch auf der Kegelbahn. Bei unseren – leider viel zu seltenen – Kegelabenden im Offiziersheim in Bad Reichenhall wird allen Teilnehmern Kraft und Geschicklichkeit abverlangt. Doch gehen diese beiden zum Gaudium der gerade zuschauenden Kegler nicht immer Hand in Hand und so werden krachend starke Würfe, die gerade einmal einen Kegel erwischen oder kunstvolle, die in der Rinne enden, von der gegnerischen Mannschaft bejubelt und von allen belacht.
Natürlich finden die Meisterkegler auch Trost, auf jeden Fall in den Getränken und guten Brotzeiten oder Speisen, die im Kasino angeboten werden. Vor allem aber ist gewinnen oder verlieren nicht ausschlaggebend, sondern es steht bei allen Spielen der Spaß im Vordergrund. So ist es kein Wunder, dass alle bisherigen Kegelabende in bester Harmonie und mit viel Freude verliefen. -wd-

Gaudischießen

GaudischießenAuch dieses Jahr fanden sich im August eine Anzahl von uns bei der Feuerschützengesellschaft Freilassing-Salzburghofen ein, um ihren besten Schützen zu ermitteln. Vorstand dieses alteingesessenen Vereines ist ja unser allen bekannter Willi Prommersberger, und auch unser Schatzmeister Hans-Jürgen Luckner ist nicht nur Mitglied dort und eifriger Schütze, sondern auch, wie
an diesem Abend, Helfer und Organisator. Die meisten der anstehenden Meisterschützen stärkten sich vor der ersten Schussabgabe bei einer deftigen Brotzeit und der eine oder andere nahm ein Zielwasser dazu, um sich so für das kommende Gefecht mit der Zielscheibe vorzubereiten.
Willi hatte als Aufsicht bei den Schützen Mitglieder seines Vereines aufgeboten, und so standen uns auch zwei nette junge Damen hilfreich zur Seite, beides übrigens hervorragende Schützinnen, wie uns berichtet wurde. 15 Schuss abzufeuern zusammen mit den vielen guten Ratschlägen der uns betreuenden Schützen dauert eine Weile und so mussten wir uns mit der Bekanntgabe der Ergebnisse gedulden. Dann aber wartete Willi mit einer Überraschung auf – die meisten Ringe hatte eine der Damen erzielt! Hannelore Luckner, die Gattin unseres Schatzmeisters, hatte bravourös gewonnen. Der Gewinner bei den Herren möchte nicht erwähnt werden (es ist der Verfasser dieser Zeilen!). Er löste damit den Vorjahressieger Reinhard Löwe ab. Ein besonderer Dank von Willi galt einer der teilnehmen-
den Damen, weil sie es geschafft hatte, die drei zugeteilten Scheiben unversehrt zurückzugeben – kein Schuß hatte sein Ziel getroffen. Alle Gewinner erhielten ein kleines Präsent, das aber, soweit es sich um Schokolade und Kekse handelte, gleich in fröhlicher Runde verteilt und vertilgt wurde. -wd-

Vorweihnachtliche Feier der IPA BGL in Ainring

In der Kantine des Fortbildungsinstitutes der Bayerischen Polizei in Ainring traf sich die IPA Berchtesgadener Land zu ihrer diesjährigen vorweihnachtlichen Feier. Verbindungsstellenleiter Reinhard Löwe konnte internationale viele Mitglieder waren der Einladung der Vorstandschaft gefolgt.

Vorweihnachtliche Feier der IPA Berchtesgadener Land im Dezember 2014

Weihnachtliche Stimmung auch ohne Schnee - Vorweihnachtliche Feier der International Police Association. Glühwein lässt sich auch ohne Kälte und Schnee genießen und so standen auch an diesem Abend wieder die Mitglieder der IPA  in einem als Foyer genutzten Raum der Kantine des  Fortbildungsinstitutes der Bayerischen Polizei fröhlich plaudernd zusammen. Wem das warme Getränk wirklich nicht passend schien, konnte sich ein Glas Sekt einschenken lassen, um mit den vielen Kollegen anzustoßen.  Denn der Einladung waren nicht nur an die neunzig  Mitglieder der Verbindungsstelle Berchtesgadener Land, sondern auch Kollegen aus Salzburg  gefolgt, um wieder eine adventlich-vorweihnachtliche Feier  in  Gemeinsamkeit  und  Freundschaft zu genießen.

Im bereits abgedunkelten Speisesaal zog ein wunderbar geschmückter Christbaum im Glanz seiner Lichterkette die Blicke auf sich. Passend dazu waren die Tische mit silbernen Kugeln in einem kleinen Tannengesteck und blauen Kerzen dekoriert.  Da dieser Raum noch mittags den Seminarteilnehmern des BPFI als Speisezimmer diente, hatte es wieder lange intensive Arbeit  gefordert,  bis  hilfreiche Hände dies bewerkstelligt hatten.  Der  Leiter der IPA-Verbindungsstelle,  Reinhard Löwe, stellte in seiner Begrüßung  einen Bezug her zwischen dieser Feier und dem Gedanken des Schenkens. Geschenke, so führte er aus, können vielfältiger Natur sein – ob monetärer Natur, in Form von Sachen oder einfach die Zeit, die man anderen Menschen schenkt. Und so soll dieser Abend mit entzückender Musik und besinnlichen Gedichten eine Geschenkstunde für die Gekommenen bedeuten.

Mit einem Begrüßungsgedicht eröffnete Mundartdichter und IPA-Mitglied Karl-Heinz Austermayer  den besinnlichen Teil, der neben ihm vom Ainringer Viergesang gestaltet wurde,  der seinerseits mit „Es wird‘ scho‘ glei‘ dumpa“ den musikalischen Teil einleitete. Wie schon im letzten Jahr war  die Gruppe mit ihrer virtuosen Musik ein würdiger Rahmen, und  die a-capella Stücke  zeigten eine gesangliche Klarheit,  die eine tiefe Andacht erzeugte.  K.-H. Austermayer  beleuchtete  in seinen Texten  die  mannigfaltigen Aspekte des Weihnachtsfestes auch mit ganz neuen Gedanken, so etwa mit dem Vorschlag, das Kripperl unter dem Herrgottswinkel aufzustellen, um eine Verbindung  von der Geburt des Heilands bis zu seinem Opfertod am Kreuz herzustellen. Doch auch der Humor kam nicht zu kurz, als er im Gedicht „De Guatlbacherei“ die mütterliche Küche kurzerhand zum Sperrgebiet für die restliche Familie erklärte.  Bedauerlicherweise wird er wohl auch Recht behalten mit seinem letzten Gedicht über die „drei schönsten Sachen“, nämlich dass Frieden, Gesundheit und genügend Zeit füreinander  nicht immer zu bekommen sind.

Als dann das festliche Essen aufgetragen wurde,  zeigte der Ainringer Viergesang, dass  nicht nur besinnliche Weisen zu seinem Repertoire gehören, sondern dass er auch  mit  fröhlichen Weisen unterhalten kann.  Die Dankesworte des Verbindungsstellenleiters für alle, die am Gelingen des Abends mitgewirkt hatten,  insbesondere  für den Organisator, Sekretär Richard Schneider,  und seinen Wünschen für eine ruhige vorweihnachtliche Zeit, ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr, schlossen eine in jeder Hinsicht gelungene vorweihnachtliche Feier. (wd)

IPA Rad 2014 - Verbindungsstelle Wiesbaden zu Gast im BGL

IPA Rad der Verbindungsstelle WiesbadenVom 11. bis 16. August 2014 waren die Teilnehmer der IPA Rad von der IPA-Verbindungsstelle Wiesbaden mit der Rad-Benefizaktion zugunsten der Isabell Zachert Stiftung zu Gast bei der IPA Berchtesgadener Land. Auf 5 Touren die jeweils für eine Rennradgruppe, eine Bergradler und eine Rennradlergruppe geplant wurde, lernten die Teilnehmer den Rupertiwinkel und das Salzburger Land kennen.

Der Erlös ging zugunsten der Stiftung, die Übernachtungskosten wurden vom Schirmherrn getragen und konnten damit auch als Spende an die Stiftung gehen.

Impressionen der IPA Rad



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